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CDU pocht auf Radweg zwischen Bösensell und Albachten

Einmalige Chance auf Förderung nutzen

Bösensell

Die CDU setzt sich dafür ein, dass der Radweg zwischen Bösensell und Albachten gebaut wird. Fördermittel böten eine einmalige Chance, in eine sichere und zukunftsfähige Mobilität zu investieren.

wn

Setzen sich mit Nachdruck für den Radweg ein: Markus Klaus, Heinz Mentrup, Axel Hengstermann, Georg Jacobs, Julian Allendorf, Arnd Rutenbeck, Günter Mondwurf. Foto:

Die Verkehrswende ist das erklärte Ziel aller Parteien in den Gemeinderäten von Nottuln und Senden. Das Umdenken in der Bevölkerung hat bereits begonnen, so dass zum Beispiel auch immer mehr Unternehmen Leasingangebote für E-Bikes anbieten und die Mitarbeiter auf das Rad umsteigen, so die CDU in ihrer Pressemitteilung. Allein im Jahr 2020 sei der Absatz von Fahrrädern in Deutschland um 17 Prozent und der von E-Bikes sogar um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Allerdings fehle es auch und gerade im „Überland-Bereich“ an der geeigneten Radweginfrastruktur, um den Umstieg auf das Rad sicher zu gestalten, fasst Dr. Julian Allendorf aus dem Kreistag Coesfeld zusammen. Genau diese Infrastrukturmaßnahmen können derzeit über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes beantragt und mit mindestens 80 Prozent gefördert werden.

Lückenschluss mit Anschluss an Veloroute

Um Appelhülsen und Bösensell an die Veloroute Münster-Senden anzubinden, fehlt jedoch der Lückenschluss entlang der L 551 zwischen Bösensell und Albachten als wichtige Zubringerachse, bedauert Dr. Axel Hengstermann, stellvertretender Vorsitzender der CDU Bösensell. Der CDU-Ortsverein hat daher – wie die WN berichten – Anfang März einen Antrag zur Planung des Radweges unter Berücksichtigung der Förderleistungen in den Bauausschuss eingebracht, der dort einstimmige Unterstützung fand.

Die Vielzahl der Bauprojekte bedingt in den kommenden Jahren jedoch, dass eine entsprechende Priorisierung erforderlich ist, die zeitnah für die Jahre 2021/ 2022 festgelegt werden soll.

Über die zwingende Notwendigkeit des Lückenschlusses tauschten sich in einen Vor-Ort-Termin unter Beachtung der Corona-Schutzverordnung die Rats- und Kreistagsmitglieder der Ortsteile Appelhülsen und Bösensell aus. Für beide Orte steht fest, dass eine Planung unter Ausnutzung des gegebenen Förderprogramms und die Umsetzung höchste Priorität genießen muss, so dass auch für kleinere Orte wie Appelhülsen und Bösensell die Verkehrswende vorangetrieben wird, stellt Markus Klaus als Kreistagsabgeordneter für Bösensell fest. Alle Teilnehmer sind sich einig, dass das Förderprogramm eine einmalige Chance bietet und jetzt gehandelt werden muss, um die Infrastruktur für eine attraktive und zukunftsfähige Mobilität zu schaffen.

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