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Mehrgenerationenplatz Bösensell

Finanzausschuss setzt einstimmig erstes Zeichen

Bösensell

Das Areal rund um die Teichanlage an der Bösenseller Laerbrockstraße soll auf Antrag der CDU in einen Treffpunkt für alle Generationen umgestaltet werden. Der Haupt- und Finanzausschuss hat dem Gemeinderat die Bereitstellung erster Finanzmittel empfohlen.

Sigmar Syffus

Die Teichanlage an der Laerbrockstraße in Bösensell ist in die Jahre gekommen. Die CDU möchte, dass das Areal saniert und zu einem Mehrgenerationenplatz umgewandelt wird. Foto: Siegmar Syffus

Ein Mehrgenerationenplatz soll im Bereich der Teichanlage an der Laerbrockstraße entstehen. Bis es so weit ist, dürfte zwar noch geraume Zeit vergehen. Zur Konzeptionierung wird allerdings jetzt schon ein erster Betrag in den Gemeindehaushalt 2021 eingestellt. „Uns würden 5000 Euro reichen, um ein erstes Zeichen zu setzen“, sagte Georg Jacobs, der mit diesem Wunsch im Haupt- und Finanzausschuss auf einmütige Zustimmung stieß.

Seit Jahrzehnten habe sich an dem rund 1,4 Hektar großen Areal nichts verändert, wies Georg Jacobs auf Handlungsbedarf hin: „Der Teich ist nicht mehr zugänglich und die beiden Brücken sind marode.“ Gleichwohl würden die Skateranlage sowie der angrenzende Spielplatz von der Dorfjugend im Sommer gut genutzt.

Laut CDU-Antrag liegen zur Umgestaltung des Bereichs auch schon Ideen aus der Bevölkerung vor. So könnte beispielsweise am nördlichen Teichabschnitt eine Wasserspielfläche mit Bachlauf angelegt werden. Die Brücken sollen abgebaut, ein neuer Weg entlang des Teichufers angelegt werden. Sitz- und Liegebänke sollen zum Verweilen einladen. Als Aufenthaltsmöglichkeit für Jugendliche wird eine „unempfindliche“ Wetterschutzhütte in den Blick genommen. Im Zuge der Gesamtmaßnahme könnte auch die Skateranlage erweitert werden.

„Es ist wichtig, in allen Ortsteilen Treffpunkte zu entwickeln“, unterstützte Sandra Maaß (Grüne) den CDU-Antrag. Zumal er in dieselbe Richtung wie die FDP-Initiative ziele, im Sendener Bürgerpark einen XXL-Spielplatz einzurichten (WN berichteten). Auch von Nicole Hashemian (FDP) gab es Rückenwind: „Wir freuen uns, wenn für Kinder und junge Familien etwas getan wird“, betonte sie.

Wann das Projekt an der Laerbrockstraße umgesetzt wird, steht freilich noch in den Sternen. Denn wegen der hohen Arbeitsbelastung der Bauverwaltung soll in den zunächst einmal eine Prioritätenliste für die zu bewältigenden Projekte aufgestellt werden. Welcher Stellenwert dem Mehrgenerationenplatz zugeordnet wird, bleibt also abzuwarten.

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