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Senden

„Frischer Wind“ für regenerative Energie

Elke Preisinger

Senden - „Schon ein bisschen unheimlich, so lautlos durch die Menge zu rollen,“ fand Probefahrerin Maria Hassler aus Bösensell, aber sonst sei es toll: „Alles genauso komfortabel wie bei einem herkömmlichen Auto“.

Mit ihrem Angebot, ein Elektroauto Probe zu fahren, sorgte die Lokale Agenda Senden am Maifest-Sonntag wieder für viel Aufmerksamkeit an ihrem Stand. Leider trauten sich nicht sehr viele Sendener, das Angebot anzunehmen, obwohl sie dort nicht nur eine lautlose, umweltfreundliche Fahrt, sondern auch eine bei den Temperaturen angenehme Klima-Anlage erwartet hätte. Daraus ergab sich aber der Vorteil, dass das Elektro-Auto, ein Peugeot iOn mit 150 Kilometer Reichweite, vielen Maifestbesuchern am und im Stand gezeigt werden konnte.

Auch sonst hatten sich die Mitglieder der Sendener Agenda für das Maifest viele Aktionen ausgedacht. So konnte sich jeder Interessierte seine persönliche Kohlendioxid-Bilanz erstellen lassen. Die Verbraucherzentrale NRW half, Geld zu sparen, indem sie ihre Stromspar-Aktion vorstellte und auch darüber informierte, wie sich vor allem beim Sanieren von Gebäuden Energie sparen lässt.

Für „frischen Wind“ am Stand sorgten die Schüler des Joseph-Haydn-Gymnasiums, die ihre Projektarbeit über die Einsatzmöglichkeiten von regenerativen Energieformen in Senden vorstellten, für die sie den Förderpreis der Lokalen Agenda gewannen.

Für frischen Wind im wahrsten Sinne des Wortes, sorgte ein kleines solarbetriebenes Windrad, das symbolisch auf eine Unterschriften-Aktion am Stand aufmerksam machte. Die Agenda-Mitglieder sammelten am Sonntag fleißig über 100 Unterschriften von Befürwortern für eine Windkraft-Anlage in Senden. Wer die Aktion verpasst hat, kann sie auch noch im Nachhinein mit seiner Unterschrift unterstützen. Ansprechpartner ist Wolfgang Dropmann, ' 0 25 97 / 69 18 10.

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