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227 i-Dötzchen  und 187 neue Fünftklässler werden erwartet

Für den Schulstart gut gerüstet

Senden

Die meisten sommerlichen Bauarbeiten an den sieben Schulen der Gemeinde Senden sind abgeschlossen. An den Stundenplänen für Lehrer und Schüler wird bis zuletzt noch gefeilt. Insgesamt ist ein reibungsloser Start für die 227 i-Dötzchen und die 187 Fünftklässler zu erwarten.

Von Thomas Fromme

Einsatz mit der Kehrmaschine: Hausmeister Markus Haulbur bereitet den Schulhof der Geschwister-Scholl-Realschule auf die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler vor.

Voller Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt blicken wohl die meisten der 227 i-Dötzchen aus Senden, Bösensell und Ottmarsbocholt, für die am Donnerstag (11. August) der oft erwähnte Ernst des Lebens beginnt.

Auch die Schulleitungen und Lehrkräfte sowie die älteren Mitschüler freuen sich auf die „Neuen“ an den vier Grundschulen im Gemeindegebiet. Das ist auch an den drei weiterführenden Schulen in Senden der Fall, wo bereits am Mittwoch (10. August) insgesamt 187 neue Fünftklässler erwartet wurden.

An den Stundenplänen wird noch gefeilt

An den Stundenplänen für Lehrer und Schüler wird bis zuletzt noch gefeilt, weil Abordnungen oder Zuweisungen von Lehrkräften oft kurzfristig erfolgen. So oder so sind die Ferien für die Verantwortlichen an den Schulen längst beendet. Auch die meisten sommerlichen Bauarbeiten in den Gebäuden sind mittlerweile abgeschlossen. So wurden teilweise behindertengerechte Toiletten oder Eingänge eingebaut.

„Ich freue mich darüber, dass wir jetzt in allen Klassenräumen WLAN haben“, sagt Daniela Hülsmeier, Leiterin der Davertschule in Ottmarsbocholt. Bislang war das unter anderem wegen coronabedingter Schwierigkeiten bei der Verkabelung nur in einem Raum möglich. an anderen Schulen laufen noch Arbeiten zur Verbesserung des hausinternen Netzes.

Neuerungen gibt es bekanntlich in Sachen Corona. Zum Schulstart wird für jedes Kind ein Test angeboten, der aber nicht verpflichtend ist. Außerdem werden fünf Corona-Tests pro Monat für die Nutzung daheim verteilt.

20 Flüchtlingskinder in Vorbereitungsklasse

Hier ein Überblick über die künftigen Erstklässler und Fünftklässler an den sieben Schulen im Gemeindegebiet:

Edith-Stein Schule: 23 Fünftklässler werden am Mittwoch erwartet. Sie werden nach Auskunft von Schulleiter Rainer Leifken eine Klasse bilden, die in zwei Lerngruppen unterteilt wird. Denn erfahrungsgemäß wird in der 7. Jahrgangsstufe eine zweite Klasse gebildet, wenn Kinder von anderen Schulen hinzukommen. Das ist auch im beginnenden Schuljahr der Fall – insgesamt 15 Kinder und Jugendliche verstärken als Quereinsteiger verschiedene Jahrgänge. 20 Flüchtlinge werden im neuen Schuljahr weiterhin in einer jahrgangsübergreifenden Vorbereitungsklasse unterrichtet.

Geschwister-Scholl-Realschule: 67 Fünftklässler werden sich nach Auskunft von Schulleiterin Ulrike Machers auf erneut drei Klassen verteilen.

Joseph-Haydn-Gymnasium: Da es 97 Fünftklässler gibt, können jetzt vier Klassen gebildet werden, sagt Schulleiter Frank Wittig im Gespräch mit den WN.

Dietrich-Bonhoeffer-Schule: 78 Kinder werden dort eingeschult, wie Rektor Michael Hiegemann mitteilt. Erneut gibt es drei Eingangsklassen.

Marienschule: 67 i-Männchen werden hier am Donnerstag erwartet und wieder drei erste Klassen bilden, berichtet Schulleiterin Annette Stähler.

Grundschule Bösensell: 39 Jungen und Mädchen werden Schulleiterin Susanne Robers und ihr Kollegium begrüßen. Damit können jetzt zwei Eingangsklassen gebildet werden. Insgesamt gibt es sieben Klassen.

An der Davertschule in Ottmarsbocholt werden ebenfalls zwei erste Klassen mit insgesamt 43 Kindern gebildet, wie Leiterin Daniela Hülsmeier mitteilt

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