Hausärzte nach genereller Aufgabe der Impf-Priorisierung

Genauer Blick auf Patienten bleibt

Senden

Die Priorisierung ist generell aufgehoben worden, doch in den Hausarztpraxen wird weiterhin auf die Krankengeschichten geschaut, wenn Listen bei der Impfung abgearbeitet werden. Die Wartezeit für den schützenden Piks verkürzt sich, wenn Patienten nicht auf Biontech angewiesen sind oder auf dieses Präparat pochen.

Von Dietrich Harhuesund

Eingespielte Abläufe im hausärztlichen Impfzentrum Senden: Katharina Syfuß freut sich über den schützenden Piks. Das Foyer der Steverhalle nutzen unter anderem die Mediziner (v.l.) Claudio Dalla Riva, Dr. Ulrich Schreckenberg und Ute Bartholomäus. Foto: privat

Die Aufgabe der Impfpriorisierung gilt seit Montag. Die Lage in den Praxen in Senden hat das aber nicht wesentlich geändert. Es habe jedenfalls „keinen sprunghaften Anstieg“ der Anfragen gegeben, resümiert Claudio Dalla Riva aus dem Team der Praxis von Dr. Gert Sabass. Dort, so der Facharzt für Allgemeinmedizin, habe man die Arbeitszeit, die dem Telefonieren gewidmet wird, ohnehin schon etwas runtergefahren. Um Zeit zu haben, die Patienten zu versorgen. Zudem, so Dalla Riva, im Gespräch mit der WN-Lokalredaktion, bringe es wenig, Leute auf Listen zu setzen, deren Abarbeiten kaum zu schaffen sei.

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