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Stadtradler toppen Vorjahresergebnis

„Guter Beitrag zum Klimaschutz“

Senden

Rund elf Tonnen Kohlendioxid haben 343 aktive Radler aus der Gemeinde Senden bei der kreisweiten Stadtradel-Aktion eingespart, indem sie statt ins Auto auf die Leeze gestiegen sind. Erfreulich aus Sicht der Klimaschutzmanagerin Petra Volmer: Im Vergleich zum Vorjahr wurden sowohl Teilnehmerzahl als auch geradelte Kilometer getoppt.

Über den „Zauber einer Auszeit mit Rad“ hält Heike Honauer am 6. Juli einen Online-Vortrag – nicht nur für Stadtradler. Foto: privat

Im Rahmen der kreisweiten Aktion Stadtradeln waren in Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne insgesamt 29 Teams mit 343 aktiven Radlern und Radlerinnen am Start. Und das mit einem stattlichen Ergebnis: Während der drei Wochen wurden 71 670 Kilometer geradelt. Das sind 5000 Kilometer und 120 Teilnehmer und Teilnehmerinnen mehr als im September des vergangenen Jahres.

Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg ist beeindruckt: „Dies ist eine enorme Leistung und ein wirklich guter Beitrag zum Klimaschutz. Dabei ist es egal, ob nur zum Spaß oder als sportliche Aktivität geradelt wurde. Oder um tatsächlich mit dem Rad Fahrten zu machen, die sonst mit dem Auto oder Bus erledigt werden“, heißt es in Mitteilung der Gemeinde Senden. Umgerechnet seien rund elf Tonnen Kohlendioxid durch die Sendener Teilnehmenden vermieden und vielleicht die ein oder andere Gewohnheit geändert worden. Im Vergleich zu den anderen Kommunen im Kreis Coesfeld stehe Senden absolut an vierter Stelle hinter Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen und bezogen auf gefahrene Radkilometer pro Einwohner an siebter Stelle (von elf). Eine ausführliche Auswertung und grafische Darstellung ist auf der Internetseite der Gemeinde Senden unter www.senden-westfalen.de/klima-aktionen zu finden.

Als Dankeschön lädt die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde insbesondere alle Radler zu einem Online-Vortrag der besonderen Art ein. Darin berichtet Heike Honauer aus Münster vom „Zauber einer Auszeit mit Rad“, den sie 2018 erlebt hat. Mit ihrem Rad, ihrem Zelt und viel Neugier ist die damals 53-Jährige in Berlin losgeradelt. Ihr Ziel: Die estnische Hauptstadt Tallinn. Von dieser Reise erzählt sie mit Fotos und Geschichten am 6. Juli (Dienstag) von 18 bis circa 20 Uhr. Aufgrund der Corona-Situation wird die Veranstaltung online stattfinden. Um Anmeldung per E-Mail an p.volmerg@senden-westfalen.de wird gebeten. Gerne können auch weitere Interessierte dem Vortrag folgen. Der Link wird ihnen nach Anmeldung zugeschickt.

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