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Ministerin besichtigt Schloss und Haus Palz

Historische Gebäude für die Bevölkerung nutzbar machen

Senden

Heimatministerin Ina Scharrenbach war am Mittwoch (4. März) in Senden zu Gast. Auf Schloss Senden und im Haus Palz informierte sie sich über den Stand der Restaurierungsarbeiten. Ferner stand das Thema Ortskernerneuerung auf der Agenda.

Sigmar Syffus

Agnes Wiesker (3.v.r.), Vorsitzende des Heimatvereins Senden, begrüßte Ministerin Ina Scharrenbach im Haus Palz. Dort hatte der Heimatverein eine Kaffeetafel für die Gäste vorbereitet, unter ihnen Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (4.v.r.), Landtagsabgeordneter Dietmar Panske (3.v.l.), Bürgermeister Sebastian Täger (r.) und Günter Mondwurf (2.v.r.), Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes. Foto: Siegmar Syffus

Bei ihrem Besuch im Oktober 2018 brachte Ina Scharrenbach einen Förderbescheid über 1,98 Millionen Euro für die Umgestaltung von Haus Palz zum Bürgerhaus „Altes Zollhaus“ mit. Bei ihrer Visite am Mittwoch (4. März) nahm sie im Gegenzug einen Eindruck vom Stand der Restaurierungsarbeiten mit nach Düsseldorf. Und dieser Eindruck war sehr positiv: „Man sieht, dass sich hier ungeheuer viel getan hat. Es geht in großen Schritten voran“, lobte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW nicht zuletzt auch den tatkräftigen ehrenamtlichen Einsatz aus der Sendener Bevölkerung. Aus Sicht des Heimatministeriums sei es wichtig, „das sich das Traditionelle mit dem Modernen verbindet“, indem historische Gebäude für die Bevölkerung nutzbar gemacht werden. „Hier können sich unterschiedlichste Aktivitäten in verschiedenen Räumen ausbreiten“, gab Architekt Eckhard Scholz einen Ausblick. So entstehen in dem historischen Gebäude ein Kaminzimmer, Gruppenräume, eine Küche, behindertengerechte Toiletten sowie ein großer Veranstaltungsraum im Obergeschoss, der bis zu 100 Besuchern Platz bieten kann.

Zuvor hatte Scharrenbach, die auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes nach Senden gekommen war, schon Schloss Senden besichtigt. „Da ist noch einiges zu machen“, räumte sie ein sie. Gleichwohl sei das Schloss „baukulturell sehr spannend“. Beeindruckt zeigte sie sich vom ehrenamtlichen Engagement des Vereins Schloss Senden sowie von der finanziellen Unterstützung für das Projekt aus privater Hand.

Drittes Thema der Visite war das bis 2024 laufende Programm zur Ortskerngestaltung (ISEK). Wegen der gestiegenen Baukosten seit dem Start der Maßnahmen in 2017 sowie anderer Gründe können nicht alle vorgesehenen Projekte umgesetzt werden (WN berichteten). Nun geht es für die Gemeinde darum, die noch ausstehenden Vorhaben im Kernbereich des Ortes (Herrenstraße) finanziell gefördert zu bekommen.

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