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Pfadfinderschaft verteilt das Friedenslicht

Hoffnungszeichen kommt von Tür zu Tür

Ottmarsbocholt/Se...

Am vierten Adventssonntag beziehungsweise am Samstag zuvor verteilen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in Senden und Ottmarsbocholt.

wn

In diesem Jahr hatten nur wenige Vertreter der Pfadfinderschaft im Bistum Münster die Gelegenheit, das Friedenslicht im Dom zu Münster für ihre Gemeinde in Empfang zu nehmen. Foto: privat

Seit rund 20 Jahren tragen die Ottmarsbocholter Pfadfinderinnen und die Sendener Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem vom Dom in Münster in ihre Heimatorte. Doch in diesem Jahr war aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen alles anders. Statt 1500 Kindern und Jugendlichen, die dicht gedrängt den Dom mit Leben erfüllten, konnten dieses Mal nur 150 Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Stämme des Bistums teilnehmen. Statt lautstarken und vielstimmigen Gesangs des pfadfinderischen Lieds „Flinke Hände, flinke Füße“, ertönte der Gesang nur übers Mikrofon der Effata-Band.

Doch unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“ hatte das Friedenslicht in diesem Jahr wahrlich einige besondere Grenzen zu meistern gehabt. Für die Sendener und die Ottmarsbocholterinnen stellte sich die Frage, wie sie mit den Vorgaben und Grenzen des Infektionsschutzes das Licht dennoch möglichst kontaktlos an alle Menschen guten Willens weiter verteilen könnten. Entgegen der Ankündigung wird es keine zentralen Lagerfeuer zur Verteilung des Lichtes geben. Nach den guten Erfahrungen beim Verteilen des Lichtes der Osterkerze haben sich die Pfadfinderinnen aus Ottmarsbocholt entschieden, das Friedenslicht erneut von Haus zu Haus zu tragen. Konkret sind alle Ottmarsbocholter eingeladen am vierten Adventssonntag eine Laterne oder ein Windlicht vor ihre Haustür zu stellen.

Etwa zur Dämmerung werden die Pfadfinderinnen – voraussichtlich gegen 15.30 Uhr – innerorts durch die Straßen gehen und die vor die Häuser gestellten Kerzen entzünden. Anschließend werden sie einmal klingeln, um auf das dann leuchtende Friedenslicht hinzuweisen.

Die Pfadfinderinnen bitten um Verständnis, dass es passieren kann, dass einzelne Laternen nicht gefunden und somit nicht mit dem Friedenslicht entzündet werden können. Die Sendener Pfadfinder verteilen am Samstag ab 18 Uhr das Friedenslicht an alle Personen, die sich dazu angemeldet haben.

So ermöglichen die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder jedem für sich und sich trotzdem gemeinsam an diesem Zeichen des Friedens und der Hoffnung zu erfreuen.

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