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Anregungen online auf Karte posten

Ideen der Bürger für den Klimaschutz sind gefragt

Senden

Pfiffige Idee sind gefragt, um den Klimaschutz in Senden weiter zu forcieren. Wer Anregungen hat, kann sie jetzt direkt online auf einer Seite auf der Gemeinde-Homepage posten.

wn

Mit der Ideenkarte, die online steht, möchte die Gemeinde zu Vorschlägen für den örtlichen Klimaschutz anregen. Foto: Gemeinde Senden

Seit kurzem steht auf der Internetseite der Gemeinde Senden im Bereich „Klimaschutz & Energie“ eine interaktive Ideenkarte für Klimaschutz-Themen zur Verfügung. Hier können Vorschläge zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung direkt in eine Online-Karte vom Sendener Gemeindegebiet eingetragen werden.

Ob Anregungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, zur Verbesserung von umweltfreundlicher Mobilität oder auch aus dem Feld der Gebäudesanierungen – Anregungen zum Klimaschutz und auch Anpassungen an den Klimawandel sind gefragt, heißt es in der Pressemitteilung der Gemeinde. Voraussichtlich bis zum 15. September steht dieses Tool auf der Internetseite der Gemeinde Senden zur Verfügung.

Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden: Petra Volmerg Foto: sff

Zum Hintergrund: Als Konsequenz aus der im Oktober 2019 vom Rat verabschiedeten Resolution zum Klimaschutz und Anpassungen an den Klimawandel wurde im Januar 2020 das Beratungsbüro GERTEC mit der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes bis Ende 2020 beauftragt und arbeitet bereits an der Umsetzung.

Ein erster Auftaktworkshop mit der Verwaltung hat am 24. Januar stattgefunden. Zurzeit wird die CO- und Energiebilanz aktualisiert.

Realistische Ziele festzurren

Angelehnt an die Vorgehensweise beim Demografieprozess werden im Laufe des Jahres ein Bürgerforum, Projektwerkstätten mit Experten und Workshops mit Vertretern der Politik stattfinden. Auch die Vorschläge, die in die Ideenkarte eingetragen werden, werden zielgerichtet in den lokalen Klimaschutzprozess einfließen, kündigt die Verwaltung weiter an.

Mit einer Risiko- und Potenzialanalyse werden die Bereiche für Anpassungen an den Klimawandel herausgearbeitet. Mit der Entwicklung und Formulierung realistischer Ziele und einer Beschlussfassung am Ende des Jahres 2020 soll der Prozess abgeschlossen werden. Aufgrund der besonderen Situation durch das Coronavirus ist eine genauere Zeitplanung noch nicht möglich.

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