Junggesellenverein plant Schützenfest im September

„Jubiläum würdig feiern“

Ottmarsbocholt

Der Junggesellenverein Ottmarsbocholt blickt zuversichtlich in die Zukunft und plant sein Jubiläumsschützenfest. Sofern die Corona-Schutzbestimmungen keinen Strich durch die Rechnung machen, finden die Feierlichkeiten mit rund 1000 Personen vom 24. bis 26. September in einem Festzelt statt. „Ein Schützenfest mit genereller Maskenpflicht und Mindestabstand wäre aus Sicht des Vereins „keine Option“.

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Gemeinsam mit dem amtierenden Königspaar Christopher Schulze und Anne Bertling hofft der gesamte Hofstaat, dass das Jubiläumsschützenfest vom 24. bis 26. September gefeiert werden kann. Foto: privat

Das Jubiläum „

225 Jahre Junggesellenverein Ottmarsbocholt“ verschiebt sich nur um einen Monat. Denn vorerst gibt es gute Nachrichten für den Traditionsverein: Durch die überarbeitete Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist ein Schützenf

est ab dem 1. September grundsätzlich wieder möglich. Um dieses mit 1000 Personen feiern zu dürfen, muss die Inzidenz im Kreis Coesfeld konstant kleiner als 35 sein. Solange auch die Landesinzidenz unter den Wert von 35 bleibt, entfällt die Personenbeschränkung, welche aber ohnehin laut derzeitigem Stand nur für Getestete, nicht aber für Geimpfte und Genesene zählt. Zusätzlich zur Inzidenz muss auch ein Hygienekonzept vorliegen und genehmigt werden, teilt der Junggesellenverein mit.

Da es als äußerst unwahrscheinlich gilt, vor dem 1. September ein solches Event durchzuführen, haben sich alle Beteiligten auf den Zeitraum vom 24. bis 26. September geeinigt – statt wie eigentlich geplant vom 27. bis 29. August.

„Es ist allen daran gelegen, ein Jubiläumsschützenfest auch in dem dazugehörigen Jubiläumsjahr abzuhalten und zu feiern, solange dem Fest an sich, und natürlich dem neuen Kaiser ein festlicher und einem Jubiläum würdiger Rahmen gegeben werden kann“, heißt es in der Mitteilung.

In den vergangenen anderthalb Jahren ist coronabedingt in der Planung nicht so viel passiert wie ursprünglich vorgesehen. Zunächst, weil Besprechungen nur online per Videokonferenz stattfinden konnten, und letzten Endes weil die Aussichten auf ein großes Jubiläumsschützenfest nicht besonders gut waren. Als die Impfungen dann richtig Fahrt aufnahmen, wurde die Arbeit wieder aufgenommen. Mit der neuen Verordnung wurden der Vorstand des Junggesellenvereins und der Festwirt TLS aus Olfen in ihren Einschätzungen bestätigt. In kurzer Zeit wurde ein Grundgerüst auf die Beine gestellt, das ein Schützenfest möglicht macht. Auch ein erste Hygienekonzept steht bereits.

„Sobald das Land die genauen Anforderungen an ein solches Konzept bekanntgibt, werden wir sehen, ob unsere Maßnahmen ausreichen“, so der Junggesellenverein. Gegebenenfalls müsse noch „etwas Feintuning“ betrieben werden. Möglich sei auch, dass das Konzept den Anforderungen der Schutzmaßnahmen nicht gerecht werde. „Ein Schützenfest mit genereller Maskenpflicht und Mindestabstand ist keine Option“, heißt es in der Mitteilung.

„Zum derzeitigen Zeitpunkt blicken wir positiv in Richtung Jubiläum und arbeiten mit Hochdruck an der Organisation. Wir sind ja trotz unseres 225-Jährigen Bestehens ein sehr junger Verein, der von wechselnden Mitgliedern auf allen Positionen lebt, eben den Junggesellen des Dorfes“, so Sebastian Schemmer, Vorsitzender des Junggesellenvereins. Besonders in diesem Jahr sei der ganze Verein gefordert. Auch der benachbarte Verein, die St. Johannes-Bruderschaft, habe seine Hilfe angeboten. „Somit geben alle Beteiligten ihr Bestes, um unserem Dorf zum Abschluss dieses Jahres und hoffentlich auch der Zeit der Einschränkungen ein ordentliches Fest zu bereiten“, so der Vereinsvorsitzende laut Mitteilung.

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