„YouComm“: Gemeinde lädt 14- bis 17-Jährige zum Workshop ein

Jugend soll Senden mitgestalten

Senden

Politik und Verwaltung möchten erfahren, was sich Jugendliche für die Gemeinde Senden wünschen. Ihre Ideen können 14- bis 17-Jährige beim Workshop-Nachmittag „YouComm“ einbringen und formulieren. Die gesammelten Anregungen sollen dann in die weitere Gestaltung und Entwicklung des Ortes einfließen.

Siegmar Syffus

Rühren für die 2. Sendener „YouComm“ die Werbetrommel (v.l.): Demografiebeauftragte Susanne Espenhahn, Stellvertreterin Marion Niehues und Fachbereichsleiter Holger Bothur. Foto: Siegmar Syffus

Wie heißt es doch so schön in politischen Fensterreden: „Die Jugend ist unsere Zukunft“. Die Gemeinde Senden möchte diesen Spruch mit Substanz füllen und erfahren, was sich Jugendliche für die Zukunft „ihrer“ Gemeinde wünschen. Aus diesem Grund laden Sendens Demografiebeauftragte Susanne Espenhahn und ihre Stellvertreterin Marion Niehues zur 2. Sendener „YouComm“ am 21. März (Samstag) ins Bootshaus des Rudervereins ein. An dem Nachmittag haben Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren Gelegenheit in verschiedenen Workshops Ideen zu entwickeln und zu formulieren. Ganz provokant lautet der Titel der Veranstaltung: „Senden, so lahm wie Du? Ohne dich bleibt‘s so!“

„Es ist eine sehr gute Gelegenheit, für Jugendliche, ihre Anliegen gegenüber der Gemeinde vorzubringen“, betont Holger Bothur. Dabei verweist der Fachbereichsleiter auf Anregungen der ersten YouComm, die bereits in Angriff genommen wurden. So soll auf Wunsch der Jugendlichen im Bürgerpark eine zweite Schutzhütte als Treffpunkt entstehen. Auch das Taxibus-Angebot zwischen den Ortsteilen sei verbessert worden. Anregungen der Jugendlichen seien in die Senden-App eingeflossen. Und nach Abschluss der Dorfkernsanierung soll eine zentrale Give-Box aufgestellt, in der Brauchbares zur kostenlosen Mitnahme abgestellt werden kann.

„Bei der ersten YouComm konnten wir wunderbar mit den Jugendlichen zusammenarbeiten“, hofft Susanne Espenhahn wieder auf eine starke Resonanz auf das Angebot am 21. März und darauf, „dass viele Eltern ihre Kinder motivieren, sich einzubringen“. So hat die Demografiebeauftragte auch schon beim Ökumenischen Jugendtreff die Werbetrommel gerührt. Ihre Kollegin Marion Niehues besucht mit demselben Ziel am kommenden Dienstag die Klassen sieben bis zehn der Edith-Stein-Schule.

„Senden soll ein Wohlfühlort für Jung und Alt sein. Daran arbeiten wir“, hebt Susanne Espenhahn. Im Rahmen der Gestaltung des demografischen Wandels in der Gemeinde Senden möchten sich Politik und Verwaltung daher nicht nur mit den Bedürfnissen älterer Menschen, sondern auch mit denen der jüngeren Generation beschäftigen. Aus diesem Grund fand im Oktober 2018 bereits die 1. Sendener YouComm statt.

Die Folgeveranstaltung am 21. März startet um 12 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Dazwischen gibt es Infos, Brainstorming, Ausblick sowie Pizza und Getränke. Der Workshop wird begleitet durch die Event-Agentur SUMO. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen werden online entgegengenommen.

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