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Neugestaltung der Bakenstraße

Kanal und Ortskern optisch verbinden

Senden

Bis auf die Bepflanzung der neuen Beete ist die Erneuerung der Bakenstraße in Senden abgeschlossen. Auch durch die optische Gestaltung wurde eine Verbindungsachse zwischen Ortskern und Hafenplatz geschaffen.

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Mit der Neugestaltung der Bakenstraße in Senden wurde auch optisch eine Verbindung zwischen dem Hafenplatz und dem Ortskern geschaffen. Foto: Gemeinde Senden

Die Bakenstraße führt vom Hafenplatz auf die Münsterstraße und schafft unter anderem durch die neue optische Gestaltung eine Verbindungsachse in den Ortskern. Von Mitte März bis Anfang August dauerte die Baumaßnahme, die ein Teil des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) ist. Jetzt herrscht wieder freie Fahrt auf den betroffenen Straßenabschnitten.

Verkehrsberuhigter Bereich

Die Bakenstraße selbst ist nun ein verkehrsberuhigter Bereich, sie ist als Spielstraße gekennzeichnet. Zuletzt wurden die entsprechenden Straßenschilder aufgestellt, sodass mit einer Ausnahme alles fertig ist: Die Bepflanzung der seitlichen Beete steht noch aus. Diese wird aufgrund der Witterung erst im Herbst erfolgen.

Marcus Thies aus dem Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt der Gemeindeverwaltung betreut das Projekt. Was genau während der vergangenen viereinhalb Monate passiert ist, erklärt er in einer Pressemitteilung: „Zunächst wurde der komplette Straßenbelag aufgenommen und durch ein Klinker-Pflaster ersetzt – und zwar mit dem gleichen Material, das auch auf dem St.-Laurentius-Kirchplatz und in der Eintrachtstraße verwendet wurde. Allerdings wurden die verlegten Steine so gemischt, dass die Pflasterung vom dunkel gepflasterten Kanalplatz aus in Richtung Münsterstraße im Verlauf langsam heller wird. So entstand ein Übergang zu dem Farbton, der auf dem Kirchplatz zu sehen ist.“

Sitzmöglichkeiten geschaffen

Darüber hinaus wurden im Bereich der Einmündung in die Münsterstraße einige Sitzmöglichkeiten sowie 13 Parkplätze kurz vor dem Kanalplatz eingerichtet. Außerdem wurde die Beleuchtung modernisiert, sie ist jetzt genauso wie im Ortskern. Und damit sich auch sehbehinderte Menschen sicher dort orientieren können, wurden sogenannte „taktile Elemente“ in das Gehband inte­griert. Dies sind zum Beispiel besonders strukturierte Pflastersteine, die mit Sehhilfen wie etwa einem Stock ertastet werden können.

Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme betragen circa 540 000 Euro, von denen 370 000 Euro aus Mitteln des ISEK stammen. Auch der restliche, eigentliche kommunale Eigenanteil wird in diesem Fall von der Bezirksregierung Münster übernommen.

Noch Klärungsbedarf für Konrad-Potts-Allee

Die Arbeiten auf der Bakenstraße sollen im Herbst endgültig abgeschlossen sein. Anders sieht es auf dem Anschlussstück zum Kanalplatz, auf der Konrad-Potts-Allee aus. Dort sind einige Schlaglöcher zu sehen. „Im Anschluss zur Baumaßnahme am Kanalplatz ist eine rechtliche Klärung der Verantwortlichkeit für diese Mängel angestoßen worden“, erklärt Thies. „Die Verwaltung darf die Fehler nicht beheben, bis ein Termin zur Beweissicherung stattgefunden hat. Dieser wurde gerade vom Landgericht Münster bis November verschoben.“

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