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Sendener Narren halten Vereinsleben wach

Karnevalisten blicken auf die kommende Session

Senden

Ob groß oder klein – die Narren der KG Senden fiebern nach dem Corona-Aus schon jetzt der kommenden Session entgegen. Nicht nur das, geplant wird auch schon fleißig.

Jan-Peter Klingelhöfer

Erinnerung an ungetrübte Zeiten: Die Sendener Narren im November 2019 zum damaligen Sessionsauftakt mit Anja Schneider (1.v.l., stehend), Jennifer Korneli (2.v.l., hockend), Robert Schneider (4.v.r. stehend) sowie der Kindertanzgruppe und weiteren Mitgliedern. Foto: jpk

Die letzte Session ist gerade erst beendet, doch die Planungen für die kommende Session laufen bereits fieberhaft bei der KG Sendener Narren. Anja Schneider (Präsidentin), Robert Schneider (Schriftführer) und Jennifer Korneli (Frauenbeauftragte) blicken daher mit gemischten Gefühlen zurück und gleichzeitig voraus. „Wir haben das Beste aus den Corona-Einschränkungen gemacht“, resümiert Anja Schneider.

Denn: Die Narren haben Einkaufsdienste für Mitglieder organisiert. Robert Schneider bot Krankenfahrten zu Ärzten an. Man sei immer in Kontakt geblieben, sei es über WhatsApp oder andere Wege. Die Situation sei schwierig für alle gewesen, erst recht für die Kinder der Tanzgruppe „Stevermäuse“. Jennifer Korneli, die die Tanzgruppe betreut, betont, wie sehr die Mädchen gerne wieder loslegen möchten. Die Tanzschritte wurden mit Videonachrichten geübt. Glücklich sei man über die Möglichkeit, in der Turnhalle in Bösensell größere Räumlichkeiten nutzen zu können.

Das KUBUZ und die evangelischen Kirche stellten den Narren zuvor oft Räumlichkeiten zur Verfügung. Dankbar sind die Karnevalisten für die Unterstützung von Geschäftsleuten, der Sparkasse und weiteren Sponsoren. Sei es über Anzeigen in der Vereinszeitschrift „Narrenpost“ oder anderweitige Formen.

Die Sendener Narren haben an sich einen vollen Kalender. Letztes Jahr konnte noch ein reduziertes Programm angeboten werden. So fand eine Fahrt nach Norderney statt, es gab ein kleines Sommerfest sowie eine Weihnachtsaktion. Für dieses Jahr wurde ebenfalls unter Vorbehalt geplant. Der Höhepunkt soll eine Gala zum fünfjährigen Vereinsbestehen am 13. November sein. Mit der Lebenshilfe und dem Altenheim steht man für erneute Aktionen in Kontakt.

„Wir wollen Brauchtum pflegen und hoffen, dass wir Menschen damit Freude in diesen schwierigen Zeiten bringen können“, betont Anja Schneider. Neue Mitglieder sind in dem Kreis stets willkommen.

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