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Davertschule begeistert das Publikum

Kinder als Clowns und Akrobaten in der Manege

Ottmarsbocholt

Zirkuszelt statt Schule, Manege statt Klassenraum: Grundschüler aus Ottmarsbocholt waren begeistert bei der Sache, als sie für ihre Auftritte vor großem Publikum probten.

Zum Abschluss ihrer beiden Vorstellungen im „Circus Charlie“ erhielten die jungen Akteurinnen und Akteure der Davertschule großen Applaus. Foto: Davertschule

Zahlreiche Eltern packten kräftig mit an – und nach etwa zwei Stunden stand es dann, das Zelt, in dem anschließend 142 Kinder der Davertschule eine Woche lang Zirkusluft schnuppern konnten.

Im „Circus Charlie“ probten die Jungen und Mädchen fleißig. So verwandelten sie sich schnell in dynamische Akrobaten, in feurige Hula-Hoop-Tänzerinnen oder waghalsige Trapezkünstlerinnen. Auch geschickte Jongleure und grazile Seiltänzerinnen und -tänzer sowie mutige Fakire waren zu bewundern.

Von geschickten Müttern zauberhaft geschminkt, gaben die Artisten dann an den beiden Abschlusstagen zwei ausverkaufte Vorstellungen. Das Publikum wurde dabei von lustigen Clowns begrüßt, die zwischendurch immer wieder für gute Stimmung sorgten. Auch gut dressierte „Tiger“ sowie der Schulhund Toni durften in der Manege nicht fehlen.

„Standing Ovations“ für Akteure

Die begeisterten Zuschauer genossen ein buntes Programm mit viel Spaß, Spannung sowie einigen „Gänsehaut-Momenten“ und honorierten dies mit viel Applaus und „Standing Ovations“. Der Abschied vom Zirkuszelt und aus der Manege sei allen sehr schwer gefallen, berichtet Schulleiterin Diana Hülsmeier. „Können wir nicht jedes Jahr Zirkus machen?“ Diese Frage sei häufig zu hören gewesen, so die Rektorin.

Auch der Zeltabbau nach den Vorstellungen gelang dank vieler Helferinnen und Helfer wieder ähnlich schnell und problemlos wie der Aufbau, bei dem die Tribünen in rekordverdächtigen 35 Minuten standen.

Nach langer Vorbereitung und großer Vorfreude war die Zirkuswoche viel zu schnell vorbei, so das positive Fazit. „Die Kinder werden ihre Zeit im Zirkuszelt sicher nicht so schnell vergessen“, ist Diana Hülsmeier sicher. Sie dankt dem „Team Charlie“ und allen Helfern, die das Projekt möglich gemacht haben.

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