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Umzug der Caritas-Tagespflege und Sozialstation

Kräfte an einem Standort bündeln

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Die Caritas bündelt ihre Kräfte in Senden. Jüngst sind die Tagespflege und die Sozialstation in einen Neubau an den Grete-Schött-Ring gezogen. Die Caritas erhofft sich davon große Vorteile für Senioren und deren Angehörigen.

Der Umzug ist geschafft: Auch Bianca Becks-Maier (l.) und das Team der Sozialstation sind am Grete-Schött-Ring angekommen. Foto: Caritas

Es duftet herrlich in der nagelneuen Küche der Tagespflege am Grete-Schött-Ring. Pflegedienstleiterin Jolanthe Sielenkemper rührt einen cremigen Schokoladenpudding, während ihre Gäste noch bei der Gymnastik sind. Seit Anfang November rundet die neue Tagespflege das Angebot der Caritas in Senden ab.

„Der Bedarf an Tagespflegeplätzen ist groß und steigt kontinuierlich“, weiß Sielenkemper aus zahlreichen Gesprächen mit pflegenden Angehörigen, die dankbar für diese kleine Auszeit von der Betreuung sind.

Und auch ihre Gäste wissen die Geselligkeit und die zahlreichen Angebote zu schätzen: Von Montag bis Freitag darf in den schmucken, hellen Räumen gebastelt, gemeinsam gekocht, geturnt oder einfach nur geklönt werden. Bis zu 14 Gäste gleichzeitig empfangen Sielenkemper und ihr Team, und bereits am ersten Tag waren zehn Seniorinnen und Senioren zu Gast.

Vorteile durch kurze Wege

Jolanthe Sielenkemper, die bis vor kurzem noch die Caritas-Tagespflege in Nottuln geleitet hat, erklärt die Vorzüge dieser Betreuungsform gegenüber der stationären Pflege: „Wir ermöglichen es Menschen mit und ohne Hilfebedarf, ihren Lebensmittelpunkt weiter in der vertrauten Umgebung zu halten. Tagespflege schafft Ausgleich, Abwechslung und vor allem Entlastung für pflegende Angehörige.“

Jolanthe Sielenkemper lädt seit Anfang des Monats in der neuen Tagespflege der Caritas zum Spielen, Kochen, Singen und Bewegen ein. Foto: Caritas

Auch Bianca Becks-Maier, Pflegedienstleiterin der Sozialstation, ist mittlerweile mit ihrem Team von der Münsterstraße in das neue Gebäude umgezogen. Die Sozialstation, die Basis des ambulanten Pflegedienstes der Caritas, leistet die pflegerische Versorgung im heimischen Umfeld. „Die Lage direkt neben dem betreuten Wohnen und unter einem Dach mit der Tagespflege ist für uns sehr vorteilhaft“, so Becks-Maier.

Wichtiges Angebot für die Gemeinde

Schließlich trage die Sozialstation mit zahlreichen komplementären Angeboten wie Hausnotruf, Essen auf Rädern, der Kurberatung und dem Palliativ-Care-Team zu einer umfassenden Versorgung in der Gemeinde bei. Für beide Säulen, Tagespflege und Sozialstation, hat die Caritas das komplette Erdgeschoss des neuen Gebäudes angemietet und verfügt nun über 270 Quadratmeter Platz.

Informationen zur neuen Tagespflege erteilt Jolanthe Sielenkemper unter j.sielenkemper@caritas-coesfeld.de. Fragen zur pflegerischen Versorgung zuhause beantwortet Bianca Becks-Maier unter becks-maier@caritas-coesfeld.de.

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