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Vorstoß der SPD im Kreis

Kräfte bündeln fürs Schwimmen

Senden

Die SPD in Senden unterstützt den Vorstoß der Parteikollegen im Kreis, die Kräfte für den Schwimmunterricht zu bündeln. Um Kindern Sicherheit im und am Wasser zu verschaffen, sollen viele Beteiligte an einem Strang ziehen.

Dietrich Harhues

Johannes Waldmann (l.) und Achim Peltzer stellten das SPD-Konzept zur Stärkung des Schwimmunterrichts vor. Foto: di

Achim Peltzer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sendener Gemeinderat, unterstützt den Vorstoß der Parteikollegen im Kreis Coesfeld, den Schwimmunterricht besonders zu fördern. Die SPD-Fraktion im Kreistag sowie die Ratsfraktionen in den Gemeinden des Kreises, die über ein Bad verfügen, machen sich dafür stark, das Schwimmenlernen als gesellschaftliche Gesamtaufgabe zu verankern.

Dafür sei eine Kraftanstrengung aller beteiligten Akteure erforderlich, betonte Johannes Waldmann, SPD-Kreistagsmitglied und Bundestagskandidat, bei der Vorstellung des Vorstoßes in Senden. Kommunen, Badbetreiber, Vereine wie die DLRG, Schulen und Eltern seien gemeinsam in der Pflicht. Unter ihnen möchte die SPD einen Dialog an einem runden Tisch initiieren.

Dass eine geballte Anstrengung erforderlich ist, Kinder zu schützen, untermauerte Waldmann mit Zahlen: Demnach habe eine Schulbefragung der DLRG Nordrhein vor fünf Jahren ergeben, dass etwa die Hälfte der Kinder die Grundschule ohne qualifiziertes Schwimmabzeichen verlassen. Ein Wert, der sich in der Tendenz, zuletzt durch Corona-bedingt geschlossene Bäder, noch verschärft haben dürfte, waren sich Waldmann und Peltzer einig. Sie stellten ein ganzes Maßnahmenbündel vor, das von familienfreundlichen Eintrittspreisen, Aufstockung von Personal bis zu Lehrplananpassungen im Sportunterricht reichte. Peltzer betonte mit Blick auf das „Cabrio-Bad“ auch: „Das ist kein Luxus.“ Ein Schwimmbad vorzuhalten, zähle vielmehr zur kommunalen Daseinsfürsorge. Für eine entsprechende Finanzausstattung der Städte und Gemeinde müsse der Bund sorgen.

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