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Treffen von Bürgermeister und Fraktionsvorsitzenden zum Angriff auf die Ukraine

Kriegsflüchtlinge unterstützen

Senden

Senden ist bereit, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Die Gemeinde ruft zur Unterstützung der Menschen an den Grenzen zur Ukraine und zu Geldspenden für Organisationen auf, die sich um Flüchtlinge kümmern.

Ukraine Bürgermeister Fraktionsvorsitzende neu Foto: Gemeinde

Aus aktuellem Anlass traf sich Bürgermeister Sebastian Täger kurzfristig mit den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien im Rathaus. Sie tauschten sich über die aktuelle Entwicklung in der Ukraine und deren Folgen aus. „Es ist entsetzlich und unfassbar, dass wir einen Krieg in Europa erleben müssen,“ so Bürgermeister Täger.

„Wir verurteilen diesen Völkerrechtsbruch, der Leid, Tod und Vertreibung mit sich bringt und fordern den unverzüglichen Stopp der kriegerischen Handlungen“, findet der Bürgermeister in einer Pressemitteilung deutliche Worte. „Unsere Gedanken und unsere Solidarität sind in diesen Tagen bei den Menschen in der Ukraine, die unter den Folgen dieses sinnlosen Konfliktes leiden und zugleich großen Mut beweisen.“

Gleichzeitig sprachen die Politiker auch über die Konsequenzen dieses Kriegs für die Gemeinde Senden. „Wir begrüßen die europäischen und nationalen Bemühungen, den vor Krieg flüchtenden Menschen unbürokratische und schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Auch die Gemeinde Senden ist bereit, kurzfristig Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen und zu unterstützen“, waren sich die Teilnehmer der Runde einig. Die Verwaltung wurde von den Fraktionsvorsitzenden gebeten, die hierfür erforderlichen Schritte einzuleiten und eng mit der Flüchtlingshilfe Senden abzustimmen. Zusätzlich sollen kurzfristig auch kommunale Mittel im Haushalt aufgestockt werden.

„Ermutigend ist die große Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung“, so Täger. Anders als zuletzt bei der Flutkatastrophe im Ahrtal sollte die Unterstützung aber nicht individuell organisiert werden, so die Empfehlung der Bezirksregierung Münster. Sie rät von privat organisierten Transporten in die Kriegsregion dringend ab, berichtet die Gemeinde.

Wer helfen möchte, solle sich hierfür an die etablierten öffentlichen Institutionen, wie zum Beispiel das Aktionsbündnis „Deutschland hilft“, Stichwort: Nothilfe Ukraine, wenden (IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher).

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