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Neues Freizeitangebot auf Hof Holtrup

Labyrinth für Groß und Klein

Senden

Ein Ausflugsziel direkt vor der Haustür. Hof Holtrup in Senden zieht mit seinem neuen Maislabyrinth viele Besucher an. Vor allem Familien machen hier gerne Station, um die vielen Pfade gemeinsam zu erkunden.

Von Julian Wortmann

Auf einer Fläche von knapp 20 000 Quadratmetern lädt das Maislabyrinth zum Erkunden der unzähligen Pfade ein. Der Eintritt zum Labyrinth ist grundsätzlich kostenfrei. Spenden für die Lebenshilfe Senden sind aber gerne gesehen.. Foto: Julian Wortmann

Sommerzeit bedeutet für viele Menschen Ausflugszeit. Dass man dabei für den gelungenen Ferienausflug nicht unbedingt lange Fahrzeiten auf sich nehmen muss, beweist der Hof Holtrup in Senden. Seit Anfang Juli steht hier eine Attraktion der besonderen Art: ein knapp drei Meter hohes Maislabyrinth. Auf einer Fläche von rund 20 000 Quadratmetern haben Besucher die Möglichkeit, sich ihren Weg durch das Labyrinth zu bahnen und den Irrgarten zu erkunden. Ein Angebot, das gut anzukommen scheint: besonders in der Ferienzeit ist das Labyrinth als Ausflugsziel beliebt.

Franz-Josef Lintel-Höping

Franz-Josef Lintel-Höping, dessen Familie den Hof betreibt, zeigt sich sichtlich erfreut über die positive Resonanz. „Wir freuen uns, dass sich das Maislabyrinth so großer Beliebtheit erfreut und bei den Leuten bisher so gut angekommen ist“. Insbesondere bei sonnigem Wetter sei der Andrang groß. „Manche Gäste kommen sogar zwei oder drei Mal hierher, um das Labyrinth Freunden und Familie zu zeigen“.

Vor allem bei Familien findet das kleine Maislabyrinth in Senden großen Anklang. So auch bei Familie von Lehmden aus Senden. „Wir haben über Freunde von dem Maislabyrinth erfahren und wollten uns das Ganze unbedingt einmal selbst anschauen“, erzählt Henning von Lehmden, der mit seiner Familie extra einen Fahrradstopp am Hof Holtrup eingeplant hat. „Auf jeden Fall ein schönes Ausflugsziel, das vor allem den Kindern großen Spaß gemacht hat“. Dabei sei es am Anfang gar nicht so einfach gewesen, direkt den richtigen Weg zu finden. Der Hochsitz in der Mitte des Labyrinthes gebe aber einen guten Überblick über die umliegenden Wege. Nach erfolgreicher Erkundungstour ist sich die Familie einig: „Wir würden auf jeden Fall wiederkommen!“

Die Errichtung des Labyrinthes war dabei durchaus aufwendig und forderte gute Planung, erklärt Lintel-Höping. „Zuerst fängt man mit der Planung einer Skizze an, die dann am PC entworfen wird“. Erst danach beginne die eigentliche Umsetzung.

Dennoch soll das Maislabyrinth eine zugängliche Attraktion für Jung und Alt bleiben. Damit das gelingt, ist der Eintritt grundsätzlich kostenfrei. Trotzdem freut sich Familie Lintel-Höping am Eingang über kleine Spenden, die für einen guten Zweck gesammelt werden. „Wir möchten später alle gesammelten Spenden der Lebenshilfe Senden übergeben“, so die Familie.

Neben dem Irrgarten bietet der Hof Holtrup auch weitere Angebote an. Sitzgelegenheiten für Familien und Gruppen, Kühlautomaten mit Eis und Getränken sowie ein Klettergerüst für die kleinen Gäste. Ziel sei es, den Hof als Ausflugspunkt in Senden und Umgebung zu etablieren: „Wir möchten, dass unser Hof zu einem lokalen Ausflugsziel für die ganze Familie wird“, erklärt Lintel-Höping.

Das Labyrinth soll voraussichtlich bis zum Erntedankfest Anfang Oktober bestehen bleiben, danach muss es der Maisernte weichen. Bis dahin können Besucher sich täglich von 8 bis 20 Uhr ihren Weg durch den Irrgarten bahnen. Es gibt aber auch schon Pläne für die Zukunft. „Aktuell planen wir wegen der vielen positiven Rückmeldungen, jedes Jahr ein Maislabyrinth anzubieten und freuen uns auch dann wieder auf viele Besucher“, so Franz-Josef Lintel Höping.

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