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Politpicknick der Sportjugend

Landtagskandidaten mit Fragen gelöchert

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Die Sportjugend des Kreises Coesfeld hatte zum Politpicknick nach senden eingeladen. Den Fragen der Jugendlichen stellten sich die verschiedenen Kandidaten zur Landtagswahl am 15. Mai.

Die Sportjugend des Kreises Coesfeld hatte zum Politpicknick nach Senden geladen. Foto: Sportjugend

Raum für Ehrenamt, Bildung, Teilhabe und Digitalisierung waren nur einige der Themen, die sich die jungen Teilnehmenden beim Politpicknick der Sportjugend Kreis Coesfeld vorgenommen haben. Auf der Wiese am evangelischen Gemeindezentrum hatten sie die Gelegenheit bei dem jugendpolitischen Veranstaltungsformat mit den Landtagskandidaten oder deren Vertretungen ins Gespräch zu kommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreis-Sportjugend.

Im Vorfeld gab es Infos rund um die Landtagswahl und die Wahlmodalitäten für die jungen Menschen, die in diesem Jahr teilweise zum ersten Mal wählen dürfen. Sie hatten die Gelegenheit, auf Moderationskarten ihre Themen, Fragen oder Anregungen zu notieren und diese an entsprechende Themen-Roll-Ups zu sortieren. Diese dienten im Anschluss als Anstoß für die verschiedenen Gesprächsrunden, in denen sich Politik und Jugend gemischt haben.

„Das Politpicknick gefällt mir richtig gut. Man kann auf Augenhöhe mit der Politik sprechen und in einer vertrauteren Atmosphäre diskutieren als bei anderen Veranstaltungen“, so Teilnehmer Clemens Vorspohl: „Besonders interessant fand ich es über das Thema Kinder- und Jugendschutz und über die Absenkung des Mindestwahlalters zu sprechen.“

Das Konzept der Veranstaltung kam sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Politikern gut an, heißt es weiter. „Wir freuen uns, dass sich wieder so viele Landtagskandidaten Zeit für unsere Veranstaltung genommen haben“, so Judith Wortmann, stellvertretende Vorsitzende der Sportjugend. Mit den Jugendlichen ins Gespräch gekommen sind Dietmar Panske (CDU), An­dré Stinka (SPD), Linda Belau (FDP, als Vertretung von Sabine Schäfer), Dennis Sonne (Bündnis 90/Grüne) und Klaus Stegemann (Die Linke).

Ein Wunsch aus den Reihen der jungen Menschen war es zum Beispiel, neben Jugendparlamenten auch andere Beteiligungsformate für die Jugend zu schaffen. In den Schulen wünschen sie sich mehr Raum für individuelle Förderung und Vereinbarkeit von Ganztag und Freizeitgestaltung. Außerdem spielt für die Älteren unter ihnen auch die Wohnraum-Frage eine große Rolle.

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