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Versammlung des Löschzuges Bösensell

Mehr und viele schwere Einsätze

Bösensell

Der Löschzug Bösensell ließ auf seiner Versammlung ein arbeitsreiches Jahr Revue passieren. Die Zahl der Einsatzstunden stieg um mehr als das doppelte auf 1591 gegenüber dem Vorjahr (622 Stunden) an.

wn

Auf der Versammlung des Löschzugs wurde Bilanz eines arbeitsreichen Jahres für die Bösenseller Wehr gezogen. Foto: Feuerwehr

Löschzugführer Markus Middendorf begrüßte die Gäste zur Jahreshauptversammlung erstmals im sanierten und erweiteren Feuerwehrgerätehaus in Bösensell. Ein Grund dafür, dass Middendorf Dank aussprach: „Für die gute Unterstützung in den vergangenen Jahren, aber besonders im vorigen Jahr.“ Verwaltung, Rat und Gemeinde hätten „immer ein offenes Ohr gehabt“, was man am fertiggestellten Umbau des Gerätehauses auch gut erkennen könne. Middendorf richtete seinen Dank aber auch an die eigenen Reihen.

Dank für Unterstützung und den Rücken frei zu halten

Anerkennung verdienten auch die Kameraden „für die Unterstützung im vergangenen Jahr in vielen Einsätzen, aber auch für das Engagement und die Organisation eines tollen Einweihungswochenendes hier im neuen Gerätehaus“, so der Löschzugführer. Der den Kreis noch etwas weiter zog: „Dieser Dank geht aber auch euren Familien, die sich eingebracht haben und euch für dieses Ehrenamt den Rücken freihalten“, betonte Middendorf. Mit Blick auf das gerade begonnene Jahr gab er die Devise aus: „Wir machen den Feuerwehrjob sehr gerne, aber es können 2020 ruhig weniger Einsätze sein.“

Ehrungen und Beförderungen in Bösensell

Beförderungen (durch Gemeindebrandinspektor Manfred Overbeck): Andreas Brüggemann zum Oberbrandmeister; Martin Plöger zum Unterbrandmeister; Simon Offermann zum Oberfeuerwehrmann; Fabian Rothert zum Feuerwehrmannanwärter, wird neu in den Löschzug Bösensellaufgenommen.Ehrungen (durch Bürgermeister Sebastian Täger):Martin Niehoff und Markus Rohlmann (beide: Ehrenabzeichen in Silber für 25-jährige aktive Dienstzeit)Ehrungen (durch Markus Middendorf): Marcel Poulton: Feuerwehrleistungsabzeichen Silber; Peter Steinbusch und Thosten Wesseler: Feuerwehrleistungsabzeichen Gold mit rotem Grund.

Die Bilanz, die der Löschzugführer zog, offenbarte, dass 2019 ein intensives Jahr war: Die Zahl der Einsätze, bei denen im Schnitt zwölf Kameraden ausrückten, stieg von 55 (Vorjahr) auf 76. Doch die Bösenseller Kräfte waren nicht nur öfter, sondern auch länger im Einsatz. Die Einsatzzeit erreichte 2019 insgesamt 1591 Stunden, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (622). Womit der Feuerwehrjob noch nicht erledigt ist, denn Aus- und Fortbildung, Lehrgänge und Übungsabend kommen noch oben drauf.

Schriftführer Andreas Vogelsang, der das zurückliegende Jahr Revue passieren ließ, zeigte Impressionen der Feuerwehrarbeit im Form eines Videos.

Bürgermeister würdigt zeitintensive und anspruchsvolle Tätigkeit

Wie intensiv und anspruchsvoll die Tätigkeit der Wehrleute ist, stellte auch Bürgermeister Sebastian Täger heraus, der resümierte, dass es im vorigen Jahr viele und schwierige Aufgaben zu bewältigen galt. Der Bürgermeister hob hervor, dass „auf die Feuerwehr jederzeit Verlass ist“. Was der Sendener Bevölkerung auch bewusst sei, wie Täger unter Hinweis auf den abermals anhaltenden Applaus für die Kameradinnen und Kameraden beim Neujahrsempfang betonte. Der Bürgermeister räumte ein, dass sich der Umbau des Domizils des Löschzuges etwas verzögert hat und dankte, dass die Kameraden die Einschränkungen in Kauf genommen hätten. Für die „tolle Arbeit“ mit Blick auf die Sanierung des Gerätehauses überreichte Hauptbandmeister Christian Kurtz im Namen aller Kameraden einen Gutschein für die Zugführung Markus Middendorf und Dirk Adorf und den stellvertretenden Wehrführer, Gebhard Temme.

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