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Weihnachtsmarkt in Ottmarsbocholt

Mit einem ganz besonderen Flair

Ottmarsbocholt

Nach einer coronabedingten Pause fand am Wochenende der Weihnachtsmarkt in Ottmarsbocholt statt. Die Umverlegung auf den Hörster Platz kam bei den Besucherinnen und Besuchern gut an.

400 Stutenkerle hat der Nikolaus verteilt. Wo man auch hinschaute, fanden sich Aktive, die sich um der guten Sache Willen beim Weihnachtsmarkt einbrachten. Foto: Bobby Wiedeier

Ein vorweihnachtlicher Zauber lag in der Luft, als der Ottmarsbocholter Weihnachtsmarkt am Samstag seine Tore öffnete. Von Selbstgebasteltem, Stricksachen, Honig und Apfelsaft sowie Holzarbeiten, Gebackenem bis hin zu adventlicher Betondeko konnten die Besucher des Weihnachtsmarktes allerlei Schönes finden.

Kulinarische Köstlichkeiten

Kulinarisch schloss sich der Kreis mit traditionellen Reibekuchen der Ottmarsbocholter Landfrauen, dem Pommesstand von Haus Davert, Popcorn des Davertgeister-Kindergartens und dem Hand und Herz erwärmenden Glühweinstand des Fördervereins der Grundschule und des St.-Urban-Familienzentrums.

Wo man auch hinschaute, fanden sich Aktive und Engagierte, die sich um der guten Sache Willen beim Weihnachtsmarkt einbrachten. Vermutlich sind es die vielen Begegnungen, das geballte Engagement und auch die vielen guten Taten, die aus den Erlösen folgen werden, die diesen Weihnachtsmarkt adventlicher machten als so manchen Weihnachtsmarkt anderswo. Zugleich zeigte sich aber auch bei vielen die Freude, dass nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden konnte.

Sandra Harlake, Kimberly Wolf, Judith Rabe, Stephanie Beuckmann, Lena Jansen-Greive, Christine Röder und Stefani Schulze Langenhorst vom neuen Vorstand des Fördervereins der Grundschule hatten den Weihnachtsmarkt in die Mitte des Hörster Platzes verlagert. Dies kam bei Besucherinnen und Besuchern, sowie den Standverantwortlichen gut an. „Hier herrscht ein ganz besonderer Flair“, fasste es ein Standbetreiber zusammen. „Das war ein schöner Weihnachtsmarkt, besser können wir nicht mit Kindern in die Adventszeit starten“, schwärmte eine Besucherin. „Wir waren gespannt auf die Reaktionen der Besucher“, gibt die Fördervereinsvorsitzende Stefani Schulze Langenhorst zu. „Doch die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr mit neuen Ideen.“

Laue Wintertemperaturen

Bei lauen Wintertemperaturen genossen die zahlreichen Besucher den Lichterglanz in der Dämmerung. Am Lagerfeuer der Pfadfinderinnen wurden schließlich Advents- und Nikolauslieder angestimmt, bevor der Nikolaus – begleitet durchs Akkordeonspiel von Walburga Dabbelt und Gesang – in die Mitte des Hörster Platzes geleitet wurde. Dort überreichte er mit pausenloser Zuwendung den Kindern die 400 Stutenkerle, die das Backteam des Heimatvereins im Backhaus gebacken hatte.

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