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Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Ottmarsbocholt

„Mit jedem der stirbt, geht etwas verloren“

Ottmarsbocholt

„Mein Wunsch wäre es, wenn sich ein paar Leute zusammentun würden“, um in der Vergangenheit zu stöbern. „Und die dann auch etwas zu Papier bringen“, sagt Felix Möller bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Ottmarsbocholt.

Von Ulrich Reismann

Von den insgesamt 225 Mitgliedern des Ottmarsbocholter Heimatvereins waren knapp 50 zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte Lindfeld gekommen.Felix Möller Foto: Ulrich Reismann

Das Leben in Ottmarsbocholt in alten Zeiten, das ist Felix Möller eine Herzensangelegenheit geworden. Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung des Heimatvereins, welche am Freitagabend in der Gaststätte Lindfeld abgehalten wurde, hielt der 85-Jährige Schuhmacher ein Plädoyer dafür, Namen, Daten und Begebenheiten aus der Historie für die Nachwelt zu erhalten. Die Dorfgeschichte habe so viel Interessantes zu erzählen. Aber: „Mit jeder Person, die stirbt, geht etwas davon verloren“. Aus diesem Grunde sei es wichtig, dass etwas aufgeschrieben werde. „Mein Wunsch wäre es, wenn sich ein paar Leute zusammentun würden“, um in der Vergangenheit zu stöbern. „Und die dann auch etwas zu Papier bringen“, so Möller. Das sei nämlich nicht gerade seine Stärke.

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