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Bauprojekte auf ehemaligem Holtruper Sportplatz

Nachbarn halten nicht mehr still

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Anwohner des ehemaligen Holtruper Sportplatzes hadern seit Langem mit der massiven Bebauung auf dem Areal. Während Altenheim und überwiegend sozial gefördertes Wohnen akzeptiert werden, stoßen sich die Anrainer am geplanten Ärztehaus – und sie fürchten, dass der letzte schmale Korridor zwischen dem neuen Quartier und ihren Häusern auch noch verschwindet.

Dietrich Harhues

Nur ein schmaler Streifen bleibt: Das Drohnenfoto zeigt den Komplex auf dem ehemaligen Sportplatz Holtruper Straße mit dem Neubau des Altenheims Schwester Maria Euthymia und dem Wohnprojekt. Auf der gerodeten Brachfläche links soll noch ein Ärztehaus entstehen. Foto: Dirk Frerichmann

Ein Grünstreifen, auf dem schon gerodet wurde, bildet eine Nahtstelle. Das ist nicht nur optisch so, sondern auch von der Gemeinde bewusst so geplant. Ein paar Bäume und ein schmaler Korridor liegen zwischen dem Neubaukomplex – den das Altenheim Schwester Maria Euthymia sowie das Bauprojekt der Wohnbau Westmünsterland bilden – und den Einfamilienhäusern an der Holtruper Stiege. Die meisten der dortigen Anlieger fühlen sich von den Dimensionen und der Anmutung der neuen Nachbarschaft zwar erdrückt, aber sie akzeptieren, dass die Einrichtung notwendig ist. Doch jetzt fürchten Anlieger, dass auch noch der letzte Puffer zwischen ihnen und den Großstadt-Dimensionen verschwinden könnte.

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