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Neuer Verein möchte Positives in Senden bewegen:

Netzwerk Senden startet Kinder-Uni

Senden

Gerd Stephany hat mit rund 20 Gleichgesinnten den Verein „Netzwerk Senden“ gegründet. Gemeinsam soll in den Bereichen Kultur und Soziales Positives in der Gemeinde bewegt werden. Erstes Projekt ist eine Kinder-Uni.

Siegmar Syffus

Der Plan steht: Gerd Stephany (v.l.) und Gregor Leydag möchten Positives in der Gemeinde Senden bewegen. Erstes Projekt ist die Kinder-Uni, die im Wintersemester startet. Foto: sff

Einer großen Herausforderung hatte sich Gerd Stephany in den Jahren 2014 und 2015 gestellt: Jeweils am Tag der Deutschen Einheit lud er zu einem öffentlichen Picknick-Happening mitten auf der Herrenstraße ein. Ziel dieser Aktionen war es, die Menschen wieder näher zusammenzubringen und das „Wir-Gefühl“ in der Gemeinde zu stärken. In diesem Geiste tat sich Stephany in den folgenden Monaten mit Gleichgesinnten zusammen, frei nach dem Motto „Nur gemeinsam ist man stark“ und gründete mit ihnen das „Netzwerk Senden“. Mittlerweile zählt der Verein über 20 Mitglieder und hat bereits ein konkretes Projekt in Planung: eine Kinder-Uni für Grundschüler der Gemeinde Senden.

„Es leben so viele engagierte Menschen in Senden. Deren Potenzial wollte ich zusammenführen und für Senden nutzen“, sagt Stephany. „Unser Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke in allen Ortsteilen der Gemeinde Senden“, ergänzt Gregor Leydag, der dem Vorsitzenden Gerd Stephany als zweiter Vorsitzender zur Seite steht. Dritter im Bunde des Vorstands-Trios ist der Ottmarsbocholter Bernhard Billermann, der als Schatzmeister fungiert.

Dem Netzwerk gehören Geschäftsleute, Handwerker, Beschäftigte in Führungspositionen, Lehrer, ein Rechtsanwalt und ein Richter an, berichtet Stephany. Alle gemeinsam wollen in ihrem Heimatort die Bereiche Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutz sowie Jugend- und Altenhilfe fördern. Des Weiteren möchte das Netzwerk die ehrenamtlichen Aktivitäten in der Gemeinde unterstützen. „Aus Kostengründen sind wir kein eingetragener Verein, können aber trotzdem Spendenquittungen ausstellen“, erläutert Leydag mit Blick auf erhoffte finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung.

Nach nunmehr einem Jahr des internen Austausches will das „Netzwerk Senden“ zum Ende des Jahres ein erstes größeres Projekt starten. Dies wird die Kinder-Uni für Schüler zwischen acht und zwölf Jahren in Senden sein. Das Projekt soll mit vier Vorträgen im Wintersemester startet. „Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren“, berichtet Stephany. In Zukunft soll die Kinder-Uni regelmäßig stattfinden.

Zum Thema

Der Verein „Netzwerk Senden“ trifft sich an jedem dritten Montag eines Monats um 19.30 Uhr im Hof-Hotel Grothues-Potthoff. Bei diesen Terminen werden Regularien besprochen, Projekte geplant. Danach hält jeweils ein Mitglied einen Vortrag aus seinem Arbeitsbereich, berichten Stephany und Leydag. Interessierte sind zu diesen Treffen willkommen. Nähere Informationen gibt es bei Gerd Stephany, ' 0 25 97 / 93 93 91.

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