Gemeinde setzt Konzept um

Neue Sirenen werden jetzt getestet

Senden

Der Blick auf die Dächer verrät es: Bei den Sirenen hat die Gemeinde technisch aufgerüstet.

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Die Funktionstüchtigkeit der Sirenen in Senden wird am Samstag (5. Oktober) geprüft. Eine neue Anlage wurde beispielsweise in Bösensell auf dem Feuerwehrgerätehaus installiert. Foto: Gemeinde Senden

Am Samstag (5. Oktober) werden pünktlich um 12 Uhr die neuen Sirenen in Senden zu hören sein. Wie immer am ersten Samstag eines Monats wird so die Funktionsfähigkeit des Warnsystems getestet. Einige Bürger werden aber vielleicht eine Veränderung bemerken, schätzt Stefan Vors­pohl, Sachgebietsleiter Bürgerservice und Ordnung bei der Gemeinde Senden.

Für die Gemeinde Senden wurde im vergangenen Jahr ein Sirenenkonzept entwickelt. Dies zeigt die bestehende Abdeckung des Gemeindegebietes und enthält Vorschläge für Änderungen und Ergänzungen des akustischen Warnmittels.

Teile der Vorschläge wurden jetzt umgesetzt: „Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die systematische Modernisierung der Warnsysteme in Senden mit insgesamt 40 000 Euro. Davon wurde zuerst die Erstellung des Konzepts durch Sachverständige bezahlt und anschließend die Erneuerung der bestehenden Anlagen. Wir haben drei neue, leistungsstärkere Sirenen für die Gemeinde Senden erhalten“, berichtet Vorspohl. Diese sind in den vergangenen Wochen installiert worden.

In Senden bleibt die Sirene auf dem Dach der Kindertagesstätte „Steverspatzen“ am Laurentiusplatz (ehemaliges Rathausgebäude). In Bösensell ist die Anlage auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses erneuert worden. In Ottmarsbocholt aber haben die Sachverständigen eine Verlagerung des Standorts empfohlen. Die Anlage ist nicht länger auf dem Feuerwehrgerätehaus, sondern jetzt auf dem Dach des Grundschulgebäudes montiert worden. So sollen mehr Menschen einen lauteren Warnton hören können.

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