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Niemeyer eröffnet im Juni wieder: Ehepaar Hamidovic wechselt die Kanal-Seite

Neues Leben im Alten Gasthaus

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Ein Restaurant wechselt die Kanalseite – und sorgt für neues Leben im Gasthaus Niemeyer im Ortskern. Das seit über sieben Monaten leerstehende Traditionslokal wollen Azem und Nena Hamidovic im Juni eröffnen. In ihrem jetzigen Restaurant am Campingplatz erwarten sie am Sonntag zum letzten Mal Gäste.

Von Thomas Fromme

Die Blumenkästen am Gasthaus Niemeyer sind schon bepflanzt. Im Juni ziehen Azem und Nena Hamidovic, zurzeit noch Wirte im Restaurant Kranencamp, von der anderen Kanalseite in ihre neue gastronomische Wirkungsstätte im Ortskern. Foto: Thomas Fromme

Noch sind die Rollläden heruntergelassen. Doch auf den Fensterbänken sind frisch bepflanzte Blumenkästen mit pinker Pracht ein untrügliches Zeichen: Es kehrt wieder Leben in das alte, mit grauen Holzschindeln gedeckte Haus und in den Anbau links daneben ein. Seit über sieben Monaten steht die Traditionsgaststätte Niemeyer an der Herrenstraße leer. Azem und Nena Hamidovic, die zurzeit noch das Restaurant Kranencamp am Campingplatz betreiben, ziehen um und übernehmen „Niemeyers“.

Neues Wirtepaar setzt auf seine bewährte Speisekarte

Am Sonntag (22. Mai) öffnet das Ehepaar zum letzten Mal auf der Kanal-Südseite, bevor der finale Umzug auf die Nordseite vorbereitet wird. Derzeit laufen bei Niemeyer noch kleinere Renovierungsarbeiten.

„Wir werden auch den Namen beibehalten und wollen – möglichst noch vor Pfingsten – Anfang Juni an der neuen Adresse eröffnen“, sagt Azem Hamidovic. Die Speisekarte aus dem „Kranencamp“ mit serbischen und internationalen Gerichten werde nach dem Umzug nicht großartig geändert, erklärt das Ehepaar.

Zu Beginn des Jahres ist die Niemeyer-Immobilie von der früheren Eigentümergemeinschaft an die Getränkegroßhandlung Dreyer (Münster) verkauft worden. Die letzten Pächter hatten die Gaststätte erst Anfang 2020 übernommen. Sie mussten den Betrieb im Oktober 2021 einstellen, weil es mit den damaligen Eigentümern keine Einigung über eine weitere Zusammenarbeit gab.

Gastronomie-Schwerpunkt rund um St. Laurentius

Damit wächst im Schatten der

Laurentius-Kirche wieder so etwas wie ein gastronomischer Hotspot heran – direkt um die Ecke ist ein griechische Restaurant und auch das „Journal“ ist nicht weit. Nach mehreren Corona-Zwangspausen wird das gastronomische Angebot vor Ort dankbar angenommen – wie die besonders an lauschigen Abenden gut gefüllten Tische draußen vor den Gaststätten zeigen.

Nicht nur im Biergarten, sondern auch vor der Tür ist bei Niemeyer Außengastronomie möglich – schließlich erstrahlt dort die Herrenstraße nach Abschluss der Bauarbeiten in neuem Glanz. Und den neuen Pächtern scheint ein guter Ruf vorauszueilen. „Wir haben schon die ersten Reservierungen für Feiern“, blickt Nena Hamidovic zuversichtlich auf den bevorstehenden Umzug.

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