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Kinder verfolgen Bauarbeiten

Neues Spielgerät für Kita „Am Schloss“

Senden

Die Kinder des DRK-Kindergartens „Am Schloss“ freuen sich über ein neues großes Spielgerät. Dabei war schon die Installation durch den Bauhof für viele Jungen und Mädchen ein Höhepunkt.

Mitarbeiter des Bauhofs installieren am DRK-Kindergarten „Am Schloss“ ein neues großes Spielgerät für die Jungen und Mädchen. Foto: privat

Staunend schauen die Kinder aus dem Fenster. Ein großer Laster mit Anhänger hält an der Straße. Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Senden laden Bauteile des künftigen Spielgerüsts für den DRK-Kindergarten „Am Schloss“ ab.

Zunächst wird das alte Spielschiff abgebaut. Schwere Maschinen rücken an. Krachend hebt Mario Mathis mit seinem Radlader die Schiffskajüte aus dem Fundament. Nach etlichen Jahren ist ein Austausch fällig. Vorsichtig sichert Thomas Gnegel die schwingende Last am Sicherungsseil beim Entladen in den Schuttcontainer.

Für die Kinder sind es höchst spannende Tage – „Bildungsarbeit im praktischen Leben“, schmunzelt Roswitha Breuer, die mit ihren „Hasenkindern“ in lebhafte Gespräche vertieft ist. Jeder Arbeitsgang wird laut einer Pressemitteilung der Kita analysiert, kommentiert und diskutiert. Alltagsintegrierte Sprachförderung geschieht so ununterbrochen.

Alter Sand abgetragen

Nach dem Abriss wird alter Sand abgetragen. Ein externes Unternehmen rückt mit Bagger und Sandkipper an, trägt Fuhre um Fuhre das alte Gemisch ab und hinterlässt beeindruckte Kinder, die staunend dem Treiben folgen.

Die Vorbereitung der Montage des neuen Spielgerätes übernimmt wieder der Bautrupp um Bauhofleiter Christian Poppe. Klaus Limberg hebt mit dem gemeindeeigenen Bagger Erde aus für rund 28 Fundamente, die später die Kletterlandschaft aus Türmen, Rutschen und Hängebrücken halten sollen. Mit Laserwaage justiert Markus Meermöller, den eigentlich alle Theo nennen, millimetergenau die einzelnen Fundamenthöhen, damit alle Pfosten perfekt passen.

Das zahlt sich aus. Die gründliche Vorbereitung erleichtert das Verschrauben der Einzelteile enorm. Das Spielgerät wird Stück für Stück vollständiger unter lebhafter Beobachtung aller Kinder. „Ich gehe zuerst auf die Wackelbrücke“, sprudelt es aus Jasmin heraus. Die Kinder spielen in ihrer Fantasie schon einmal den großen Tag der Inbetriebnahme durch. Bis dahin müssen sich auch die „Tigerkinder“ mit Erzieherin Lisa Sauerland in Geduld üben. Denn zunächst wird noch der Betonmischer erwartet und schlussendlich frischer Spielsand geliefert.

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