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Am Winkelbusch sind neue Wohnhäuser geplant

Nicht nur für gut Betuchte

Senden

Im Bereich Winkelbusch/Holtruper Straße sollen neue Mehrfamilienhäuser entstehen, in denen öffentlich geförderte Wohnungen angeboten werden. Dass dafür der Bedarf hoch ist, betonten die Politiker im Planungsausschuss.

Dietrich Harhues

Dieser Bereich an Winkelbusch/Holtruper Straße soll überplant werden. Foto: di

Wohnraum ist knapp. Auch und gerade in Senden, auch und gerade für Menschen, deren Portemonnaie weniger prall gefüllt ist. Das Angebot von Wohnungen, für die auf Grund einer öffentlichen Förderung erschwingliche Mieten fällig werden, erhöht sich. Diese Aussicht zeichnete sich im Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Senden ab, der in seiner jüngsten Sitzung Plänen für den Bereich Winkelbusch/Holtruper Straße seine Zustimmung erteilte.

In dem kommunalpolitischen Gremium ging es um die vierte Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans „Kalverkamp“. Auslöser ist die Absicht, auf dem Grundstück Am Winkelbusch 14 das vorhandene Mehrfamilienhaus abzureißen (das bisher über sechs Wohneinheiten verfügt) und zwei neue Mehrfamilienhäuser (jeweils mit neun beziehungsweise fünf bis sechs Wohneinheiten) zu errichten. Überdies soll das vorhandene Mehrfamilienhaus Am Winkelbusch 12 um drei Wohneinheiten auf dann acht Wohnungen durch einen Anbau erweitert werden.

Dieser Entwurf des Architekten Kleine Jäger (Coesfeld) zeigt ein geplantes Mehrfamilienhaus am Winkelbusch in Senden. Foto: Architekt Kleine Jäger

Wie die Pläne aussehen, stellte der Coesfelder Architekt Kleine Jäger vor. Um das Vorhaben verwirklichen zu können, kauft der Bauherr eine 500 Quadratmeter große Fläche, die sich im Besitz der Gemeinde Senden befindet, hinzu. Die Bäume, die nördlich von Hausnummer 14 und südlich von Hausnummer 12 stehen, müssen gefällt werden. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, so heißt es in der Vorlage der Verwaltung, ist eine Verkleinerung der Baukörper zum Erhalt der Bäume nicht umsetzbar. Der Eigentümer/Bauherr habe aber bereits zugesichert, Ersatzpflanzungen vorzunehmen, schilderte der Architekt im Ausschuss. Dieser beschloss einstimmig, die B-Plan-Änderung weiter voranzutreiben.

Ebenso geschlossen lehnte der Bau- und Planungsausschuss es hingegen ab, einem Bauvorhaben an der Gettruper Straße das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Grund: Das Projekt (mit bislang zehn Wohneinheiten) sei größer dimensioniert als die benachbarten Bestandsgebäude, an deren Größe sich der Neubau aber orientieren müsse.

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