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Straßennamen im neuen Baugebiet

Nur die Hauptachse soll Huxburg heißen

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Die ersten Häuser im neuen Wohngebiet Huxburg können schon bald stehen. Aber wie sollen die Straßen dort heißen? Der Hauptausschuss der Gemeinde hat dazu eine Empfehlung an den Rat gegeben.

-fro-

Nach Dichtern sollen die Wege in der Huxburg benannt werden.

Die Bezeichnung „Europaallee“ für die Hauptachse und europäische Städtenamen für die kleinen Nebensträßchen im neuen Baugebiet Huxburg: Dieser Vorschlag der Verwaltung fand im Haupt- und Finanzausschuss keine Gegenliebe.

„Den Namen Europaallee halten wir für zu groß“, eröffnete Gaby Vogdt (CDU) die Debatte. „Die Bezeichnung Huxburg sollte beibehalten werden und für das gesamte Gebiet gelten. Das hat Charme“, erläuterte Gaby Vogdt den Vorschlag der CDU. Auch der Heimatverein spreche sich dafür aus.

„Eine Europaallee passt nicht zu Senden. Wir brauchen etwas Einfaches und sollten dabei das neuerdings gewählte Prinzip fortsetzen, einen Straßennamen nicht mehr für zu große Gebiete zu vergeben“, erläuterte Thomas Hageney (UWG), der für das Ratsbündnis mit Grünen, SPD und FDP sprach. „Den Namen Huxburg sollten wir aber nehmen, allerdings nur für die Hauptachse“, erläuterte Hageney.

Die abzweigenden 16 Wege sollten nach Schriftstellerinnen und Dichtern der neueren Zeit benannt werden. Das passe gut zum benachbarten Musiker-Viertel. So soll es zum Beispiel einen Doris-Lessing-, Nelly-Sachs- und Johanna Spyri-Weg oder einen Thomas-Mann-, Wilhelm-Busch- und Erich-Kästner-Weg geben. Diesen Vorschlag empfahl der Ausschuss dem Rat mit der Bündnis-Mehrheit. Die CDU enthielt sich. Am 15. Dezember entscheidet der Rat abschließend. Eine Vorschlags-liste mit 16 Namen prüft die Verwaltung jetzt auf ihre historische Unbedenklichkeit.

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