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Josef Schulze Mönking ist zweiter stellvertretender Bürgermeister

„Offen sein für Anliegen der Bürger“

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20 Jahre kommunalpolitische Erfahrung bringt Josef Schulze Mönking in sein neues Amt als Sendens zweiter stellvertretender Bürgermeister mit. Der passionierte Landwirt versteht sich als Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger. „Den Menschen zuzuhören, ist wichtig“, betont der 63-Jährige.

Siegmar Syffus

Josef Schulze Mönking (hier mit „Wachhund“ Finja) hat nach der Kommunalwahl das Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters übernommen. Seit 1999 ist der Landwirt Mitglied des Gemeinderates und bringt von daher reichlich kommunalpolitische Erfahrung mit. Foto: Siegmar Syffus

Josef Schulze Mönking ist ein bodenständiger Mensch. Jemand, der diesbezüglich sowohl traditionsverbunden ist, als auch aufmerksam nach vorne blickt. Das zeigt sich beispielsweise in einem Entschluss, den er als 25-Jähriger fasste: „Damals habe ich den elterlichen Betrieb übernommen, dessen Flächen komplett verpachtet waren. Gemeinsam mit meiner Frau Ursula habe ich die Verpachtungen wieder zurückgenommen, weil wir Spaß an der Landwirtschaft hatten und den Betrieb neu beleben wollten. Unsere Hofstelle in Bredenbeck besteht schon seit rund 900 Jahren. Diese Tradition haben wir fortgeschrieben“, erzählt der 63-jährige, dem nach der Kommunalwahl das Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters anvertraut wurde.

Josef Schulze Mönking ist einer der „alten Hasen“ in der Sendener Bürgervertretung: „1999 bin ich aus dem Landwirtschaftlichen Ortsverein heraus in die Ratsarbeit eingestiegen, um die Belange des Außenbereichs zu vertreten. Im Laufe der Jahre kam für mich der gesamte Wirtschafts- und Umweltbereich dazu“, erzählt er. Hohe Priorität haben für ihn ebenso die Bildungs- und Kita-Angelegenheiten in der Gemeinde Senden. „Das war mir stets präsent. Schließlich haben wir vier Kinder und drei Enkel“. Aktuell arbeitet Josef Schulze Mönking im Haupt- und Finanzausschuss, im Wirtschaftsförderungsausschuss und im Umweltausschusses mit.

„Bei Jubiläen möchte ich als stellvertretender Bürgermeister den Jubilaren und Vereinen Dank und Anerkennung der Gemeinde übermitteln und offen sein für deren Probleme und Anliegen. Es ist wichtig, den Menschen zuzuhören“, betont Josef Schulze Mönking. In seinem Ehrenamt im Dienst der Gemeinde verstehe er sich als Ansprechpartner für die Belange aller Bürger und aller Ortsteile gleichermaßen. „Aufgrund der Lage unseres Hofes und alter traditioneller und familiärer Verbindungen habe ich aber einen besonderen Blick nach Bösensell“, räumt er ein.

Das öffentliche Engagement des Landwirts und Naturfreunds erstreckt sich deutlich über die Kommunalpolitik hinaus: Seit Mitte der 1980er Jahre engagiert er sich in Wasser- und Bodenverbänden für die naturnahe Entwicklung und Pflege der Gewässer. Seit dem 16. Lebensjahr ist er Mitglied der Schützenbruderschaft Bredenbeck-Wierling, in deren Vorstand er lange Zeit tätig war. „Wir unterstützen den Schützenverein seit vielen Jahren ganz bewusst. Das Festzelt steht hier bei uns auf dem Hof. Für uns ist das gelebte Gastfreundschaft“, sagt Josef Schulze Mönking. „Es ist mir wichtig, dass die Menschen zusammenkommen und das Ereignis generationsübergreifend miteinander erleben können.“ Und wie sieht es mit Hobbys aus ? „Ich habe Familie und Ehrenämter – da bleibt nicht viel Zeit“, entgegnet er. „Mein Beruf ist mein Hobby. Und ich spiele gerne Doppelkopf.“

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