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Arbeiten am Hörster Platz laufen wieder an

Ort der Begegnung für Alt und Jung

Ottmarsbocholt

Nach mehr als zweimonatiger witterungsbedingter Pause sollen die Arbeiten zur Umgestaltung des Hörster Platzes am 22. März (Montag) wieder aufgenommen werden. Bis zum Sommer sollen ein Bouleplatz sowie Spiel- und Freizeitgeräte für Alt und Jung zur Verfügung stehen.

Siegmar Syffus

Bauleiter Stefan Rölver (l.) und Erwin Oberhaus, verantwortlicher Projektleiter bei der Gemeinde Senden, gehen davon aus, dass die Umgestaltung des Hörster Platzes am Montag (22. März) fortgesetzt werden kann. Foto: Siegmar Syffus

Schon seit Dezember türmen sich Erdhaufen auf dem Hörster Platz, ziehen sich Gräben für die Entwässerung durch die Fläche und lagern Drainagerohre auf der Festwiese. Allzu viel bewegt hat sich jedoch nichts.

„Wir haben zunächst mit der Drainage und dem Verlegen der Versorgungsleitungen begonnen, damit wir uns mit der Baustelle von der Rasenfläche in Richtung Backhaus vorarbeiten können“, berichtet Erwin Oberhaus auf WN-Anfrage. Aufgrund der Witterungslage sei es im Januar und Februar nicht möglich gewesen, diese Arbeiten fortzusetzen, erklärt der Projektleiter der Sendener Bauverwaltung. Das bestätigt auch Stefan Rölver, Bauleiter der Firma Gartenraum Schwarz aus Reckenfeld: „Wir brauchen Trockenheit. Sobald es die Witterung zulässt, legen wir los. Wir stehen Gewehr bei Fuß und hoffen, dass wir am Montag anfangen können“. Beide Fachleute gehen davon aus, dass der Zeitplan trotz der Verzögerungen eingehalten und der neugestaltete Hörster Platz im Juni als Treffpunkt der Generationen freigegeben werden kann.

Sobald die Drainagen und Versorgungsleitungen im Boden eingebettet sind, werden ein Boule-Platz sowie + mit den dazu gehörenden Fallschutz-Bereichen angelegt. Weiterhin werden Bänke und Beleuchtung erneuert und ergänzt. Gleichzeitig erhält das Areal einen neuen WLAN Access Point (Basisstationen).

Ziel der Umgestaltung ist es, den Platz als Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt zu stärken und vielseitige Bewegungsangebote zu schaffen. Hierzu eignet sich der Bereich in besonderer Weise. Denn er befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Jugendraum und grenzt direkt an Spieker, Backhaus und Remise – Räumlichkeiten, die vorwiegend vom Heimatverein, aber auch von anderen Gruppen des Dorfes genutzt werden.

In enger Abstimmung mit Anwohnern, interessierten Bürgern und Vereinen/Verbänden habe sich innerhalb eines Arbeitskreises die Planung weiterentwickelt, teilt die Gemeinde Senden mit. Der Anstoß zu diesem Projekt gehe auf einen CDU-Antrag aus dem Jahr 2014 zurück.

Dem jetzt laufenden ersten Bauabschnitt soll ein zweiter folgen. Die konkrete Planung werde allerdings noch zwischen Politik, Vereinen und Verwaltung abgestimmt, sagt Erwin Oberhaus. Anschließend werde eine Förderung beantragt.

Für den ersten Bauabschnitt zur Umgestaltung des Hörster Platzes hat die Landesregierung bereits Fördermittel in Höhe von 177 000 Euro bewilligt. Das Geld stammt aus dem Dorfkernerneuerungsprogramm des Landes NRW. Die Gemeinde Senden trägt den Rest der Kosten, die für die genannten ersten Maßnahmen auf 272 000 Euro angesetzt sind.

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