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Ferienlager in Ochtrup

Pfadfinder feiern Weihnachten in der Sommerfrische

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Dank eines eigens erstellten Hygiene- und Testkonzepts kann derzeit das Sommerlager der Sendener Pfadfinder in der Nähe von Ochtrup stattfinden. Kunterbunt geht es daher. Da überrascht es kaum, dass dort jetzt Weihnachten gefeiert wird.

Gemeinsam mit dem Betreuerteam genießen 45 Kinder abwechslungsreiche Ferientage im Zeltlager der Sendener Pfadfinderschaft. Foto: Max Dittmann

Über ein Jahr lang war die Stammesarbeit der Pfadfinderinnen und Pfadfinder aufgrund der Corona-Pandemie anders als gewohnt: Gruppenstunden wurden online durchgeführt, traditionelle Aktionen mussten zum Teil schon das zweite Mal abgesagt werden, und auch ein Sommerlager konnte 2020 nicht stattfinden. In der aktuellen Schutzverordnung wurden dann Ferienlager mit in die Lockerungen aufgenommen.

„Also wurde ein Hygiene- und Testkonzept erstellt und tatsächlich verbringen wir nun unser Sommerlager im nahe gelegenen Ochtrup“, berichtet Max Dittmann für die Sendener Pfadfinderschaft. Abgesehen von Desinfektionsmittelspendern, Spülmaschine und zwei Coronatests pro Woche verbringen die 45 Kinder und Jugendlichen und ihre Begleiter ein fast normales Sommerlager. „Anders ist dieses Jahr vor allem, dass wir zwei Wochen auf dem Lagerplatz bleiben, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Um so besonders wird unser Besuch im Freibad sein, welches extra für uns außerhalb der normalen Öffnungszeiten öffnet“, führt Dittmann aus.

Soziale Kontakte am Lagerfeuer gepflegt

So steht neben den Feuerrunden mit gemeinsamem Singen und sozialen Kontakten ein buntes Programm auf dem Plan. Beim Stationsspiel mussten durcheinander geratenen Disney-Filme wieder zurechtgerückt werden. In der Lagerdisco wurde ordentlich getanzt und gefeiert. An den Stufentagen wurden Gesellschaftsspiele im XXL-Format mit lebendigen Spielfiguren gespielt, Kindergeburtstag gefeiert und das Mittagessen auf dem Lagerfeuer zubereitet. Am Bergfest – dem Höhepunkt des Lagers – wurde eine erschreckende Entdeckung gemacht: Ein Missverständnis in der Datumsberechnung zeigte, dass der 24. Dezember auf dem Kalender steht. Also werden Christbäume geschmückt, Plätzchen gebacken und Geschenke verpackt, um gebührend Weihnachten zu feiern.

„Kurzum geht es uns hier im Sommerlager richtig gut und wir freuen uns auf alles, was uns in der zweiten Woche noch erwartet“, resümiert Dittmann in seinem Bericht. Am Freitag (16. Juli) geht es zurück in die Heimat. Wer möchte, kann das Lagerleben auf Facebook und Instagramseiten der DPSG Senden verfolgen.

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