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Masterplan zum ÖPNV in Senden

Plädoyer für Bürgerbus

Senden

Ein Zwischenbericht des Masterplans zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Senden wurde der Politik vorgestellt. Der Gutachter plädiert eindeutig für einen Bürgerbus.

Dietrich Harhues

Einen Bürgerbus empfiehlt der Gutachter für Senden. Foto: Szybalski

Die Weichen sind gestellt. Der Masterplan zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in Senden, dessen Zwischenbericht am Donnerstagabend im Haupt- und Finanzausschuss des Rates (HFA) vorgestellt worden ist, plädiert dafür, einen Bürgerbus einzurichten.

Damit gelangt das Planungsbüro Brilon, Bondzio, Weiser zu einer Empfehlung, die von dem Ergebnis eines ersten politischen Vorstoßes abweicht, der vor Jahren keine Notwendigkeit / Chance für dieses Transportmittel gesehen hatte.

Doch die Tatsache, dass Senden wächst (zum Beispiel Mönkingheide/Buskamp, die angeschlossen werden sollten) sowie demografische und Kostengründe sprächen nun klar dafür, dieses Vorhaben anzugehen.

Dazu müssten im nächsten Schritt rund 20 Fahrer gefunden sowie exakte Routen oder ein Mischsystem aus Buslinien und Bedarfsfahrten entwickelt werden, sagte Dr. Frank Weiser, der den Entwurf des ÖPNV-Masterplans vorstellte.

Darin werden dem bisherigen Busnetz insgesamt gute Noten gegeben. Verbessert werden müssten aber die Verbindungen unter den Ortsteilen, mit den Nachbargemeinden und mit Münster – zumindest zu bestimmten Phasen. Besser angeschlossen werden sollte auch der Bahnhof in Bösensell.

Eine politische Entscheidung fiel noch nicht.

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