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Frisches aus der Region online bestellen

Projekt LoReNa sucht Direktvermarkter und Lebensmittelerzeuger

Senden

Regional erzeugte Lebensmittel bis 18 Uhr online bestellen – und bis spätestens sechs Uhr am nächsten Morgen an die Haustür liefern lassen – das soll möglichst ab Ostern in Senden und in acht anderen Orten der Region möglich sein. Die Plattform für den virtuellen Marktplatz steht – gesucht werden jetzt Erzeuger und Direktvermarkter.

Frische Lebensmittel aus der Region sollen nach Online-Bestellungen schnell geliefert werden. Direktvermarkter, Bäcker, Metzger und Händler, die mitmachen möchten, suchen die LoReNa-Projektmanagerinnen Ulrike Schulze Tomberge (l.) und Jana Friedrich. Foto: Gemeinde Senden

Wie ist es möglich, frische Lebensmittel aus der Region über Nacht bis an die Haustür liefern zu lassen? Für dieses anspruchsvolle Ziel hat das Projekt LoReNa („Lokal, regional, nachhaltig“) nun eine Lösung gefunden: Heimische Direktvermarkter und Lebensmittelhandwerker sollen künftig frische Lebensmittel über einen Online-Vertriebskanal verkaufen und ausliefern lassen können.

Regional erzeugte Lebensmittel

Der Kunde kann dann regional erzeugte Lebensmittel bis 18 Uhr online bestellen und bis spätestens sechs Uhr am nächsten Morgen an die Haustür geliefert bekommen. „Uns geht es darum, die ländlichen Versorgungsstrukturen zu stärken und regionale Lebensmittel unkompliziert verfügbar zu machen“, berichten die Projektleiterinnen Ulrike Schulze Tomberge und Jana Friedrich. „Der Einkauf vor der eigenen Haustür stärkt die heimischen Bauern, Metzger und Bäcker. Gleichzeitig sparen wir lange Transportwege, was der Umwelt zugutekommt“, erklären sie. Der regionale Online-Marktplatz wird für Kunden voraussichtlich zu Ostern freigeschaltet.

Hohe Anforderungen an die Frische-Logistik

Wer frische Lebensmittel versenden möchte, muss die Vorschriften zur Einhaltung der Kühlkette beachten und die Transportkosten im Blick behalten. Ein Logistiknetzwerk für eine Online-Verkaufsplattform so aufzubauen, dass sie unkompliziert nutzbar ist, erfordere gut durchdachte Prozesse. Die kosteneffiziente Umsetzung der Frischelogistik sei eine große Herausforderung, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Senden, die wie Ascheberg, Havixbeck und Nottuln sowie fünf weitere Kommunen am LoReNa-Projekt teilnimmt.

Die nun gefundene Plattform ist ein Zusammenschluss verschiedener regionaler Direktvermarkter, Metzgereien, Bäckereien und anderer Lebensmittelhersteller wie z.B. Kaffee-Röstereien und Süßigkeiten-Manufakturen. Der Onlineshop der Plattform schafft eine direkte Verbindung zwischen regionalen Erzeugern und Kunden und ermöglicht durch innovative Logistik eine tagesfrische Haustürlieferung über Nacht. Das genossenschaftliche Modell sei eine tolle Möglichkeit für Direktvermarkter, einen Onlinevertriebskanal ohne Zwischenhändler zu erhalten, so die Projektmanagerinnen. Kunden sollen die Möglichkeit erhalten, regionale Lebensmittel bequem vom Sofa aus bestellen zu können.

Volle virtuelle Regale schaffen

Damit sich die Lösung etablieren kann, gilt es nun, die virtuellen Regale mit frischen Lebensmitteln zu füllen. Deshalb rufen die Projektleiterinnen interessierte Direktvermarkter, Lebensmittelproduzenten und -händler auf, sich bei ihnen zu melden. „Wir freuen uns über Fragen und Interesse. Nur wenn es ein genügend großes Angebot gibt, werden die Kunden davon Gebrauch machen. Deshalb: Mitmachen!“, appellieren die Projektleiterinnen. 

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