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1,6-Kilometer-Lückenschluss zwischen Venne und Ottmarsbocholt

Radweg knüpft an die Veloroute an

Senden/Ottmarsbocholt

Insbesondere für Pendler wird das Radwegenetz in der Gemeinde Senden nach und nach an mehreren Stellen erweitert. Mit dem Bau eines wichtigen Anschlussstückes an die Veloroute soll jetzt begonnen werden.

Von Thomas Fromme

Hier soll demnächst nicht mehr Schluss sein für sicheres Radfahren. Von der Einmündung der Kreisstraße 23 in der Venne soll die 1,6 Kilometer lange Radweglücke an der Landesstraße 884 bis Ottmarsbocholt geschlossen werden. Foto: Thomas Fromme

Der Radweg-Lückenschluss an der L 884 zwischen Ottmarsbocholt und der Einmündung zur K 23 in der Venne ist in Sicht. Dort fehlt ein Teilstück, um eine durchgängige sichere Verbindung für Radfahrer von Münster über den Kappenberger Damm bis nach Lüdinghausen zu schaffen. „Nach dem aktuellen Stand der Planung sollen die Arbeiten in den kommenden Monaten starten“, teilte die Gemeinde auf WN-Anfrage mit. Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht

Das letzte fehlende Verbindungsstück ist etwa 1,6 Kilometer lang. Es soll vor allem die Sicherheit für die Radfahrer auf dem Weg von Ottmarsbocholt nach Münster erhöhen. Dabei handelt es sich nicht um eine Veloroute, aber um eine Anschlussverbindung („Tangentialroute“) für die Ottmarsbocholter an die geplanten Velorouten.

Mehr Sicherheit für Radfahrer

In Senden soll das Radwegenetz gerade für Pendler an mehreren Stellen ausgebaut werden. So hat der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität der Gemeinde im Oktober 2021 die Einrichtung einer Fahrradstraße im Bereich des Huxburgwegs beschlossen. Sie soll auf einer Gesamtlänge von fünf Kilometern einschließlich der Alten Viehstraße bis zur Kreisstraße K 60 entstehen. Aufpflasterungen werden jeweils den Anfang und das Ende markieren. Schilder und weitere Markierungen werden auf den Vorrang der Radler hinweisen. Zudem wird es Ausweichbuchten geben. Die Umgestaltung soll in diesem Jahr erfolgen, der Zeitplan steht noch nicht fest.

Die Fahrradstraße soll mehr Sicherheit schaffen. Aktuell wird dieser Weg oft als Abkürzung nach Münster genutzt und von Autofahrern mit hoher Geschwindigkeit befahren. Auf Fahrradstraßen ist eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern erlaubt. Kfz-Verkehr ist weiterhin erlaubt. Diese Fahrradstraße bietet aus Senden Anschluss an die künftigen Velorouten Nr. 6 und 7 der Stadtregion. Zudem soll der Kanalseitenweg ausgebaut werden. Für Freizeitradler und Touristen gibt es damit künftig deutlich bessere Bedingungen.

Zwei Velorouten zwischen Senden und Münster

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