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Familienradweg Steverlandroute

Reizvolle Natur interaktiv erfahren

Senden

Für Familien, die zu Ostern aktiv werden und die Natur genießen wollen, bieten sich Radtouren rund um Senden an. Martina Venschott von der Tourist-Info empfiehlt die Steverlandroute. Sie bietet neben Radelspaß auch interaktive Mitmach-Stationen.

Siegmar Syffus

Martina Venschott zeigt das Begleitheft zur Steverlandroute. Es liegt auch Karsamstag und an den Osterfeiertagen in begrenzter Anzahl im Vorraum der Tourist-Info aus. Foto: Siegmar Syffus

Wissenswertes über Wasser und Wege im Münsterland, Natur und Sehenswürdigkeiten: All das vermittelt die Steverlandroute, die in den vergangenen beiden Jahren im Zuge der Stever-Renaturierung entstanden ist. 71 Kilometer längs der Stever erstreckt sich dieser Familienradweg – von der Quelle bei Nottuln über Senden, Lüdinghausen, Olfen und Selm bis zum Halterner See. Dabei ist die Gesamtstrecke in vier gut zu bewältigende Etappen aufgeteilt, die durch angekoppelte Radwege jeweils als Rundkurs befahren und erkundet werden können.

Sehenswürdigkeiten am Rande

Aus Sicht von Martina Venschott ist die Route geradezu prädestiniert für gemeinsame Ausflüge der Generationen – nicht nur in den Zeiten von Corona und nicht allein in den Osterferien. Denn: „Der Weg verbindet nicht nur interessante Naturereignisse an der Stever. Wer drum herum etwas sehen möchte, bekommt Tipps zu lohnenden Sehenswürdigkeiten am Rand der Route. Auch ein Picknick unterwegs bietet sich an vielen Stellen an“, so die Mitarbeiterin der Tourist-Info.

Komplettiert wird das Naturerlebnis auf den Etappen durch sogenannte Mitmach-Stationen. Dort erklären Infotafeln die Besonderheiten der Stever, laden interaktive Elemente zum Experimentieren und Entdecken ein. Vier dieser Stationen stehen in Senden, jeweils direkt an der Stever: an der Friedenskirche, im Königspark sowie gegenüber der Marienkapelle am Schloss.

Begleitbuch liegt aus

Eine Familienradtour kann beispielsweise ab der Tourist-Info am Anton-Aulke-Ring 1 gestartet werden. Karsamstag und an den Osterfeiertagen liegen im Vorraum Begleitbuch zur Steverlandroute (in begrenzter Menge) zur kostenlosen Mitnahme aus, kündigt Marina Venschott an. „Das Buch gibt allerdings nur eine Orientierungshilfe. Gefahren werden muss nach Ausschilderung oder mit Hilfe einer Routing-App wie zum Beispiel Komoot oder Outdooractiv.“ Pättkesfahrer haben von Senden aus die Wahl zwischen zwei Etappen der Steverlandroute: Richtung Nottuln (43,6 Kilometer Rundkurs) oder Richtung Lüdinghausen (31,9 Kilometer Rundkurs). Ausführliche Informationen zu den einzelnen Etappen sowie zur Steverlandroute insgesamt stehen online zur Verfügung.

„Der Radtourismus boomt. Wir hatten schon rund 400 Anfragen von Interessierten – aus dem Münsterland, aus dem Ruhrgebiet und aus Ostwestfalen“, freut sich Martina Venschott über die starke Resonanz. Neben den Etappen der Steverlandroute empfiehlt die Touristik-Fachfrau der Gemeinde Senden unter anderem die sogenannten Kleeblatt-Touren, die sich auf Etappen zwischen 26 und 57 Kilometern zwischen Senden, Ascheberg, Lüdinghausen, Nordkirchen und Haltern erstrecken. Darüber hinaus weist sie auf die fünf örtlichen Radrundwege hin: F1 (20 Kilometer), F2 (32 Kilometer) und F3 (27 Kilometer) starten am Rathaus, F27 (40 Kilometer) beginnt am Sportpark und F28 (35 Kilometer) kann ab Kirchplatz St. Urban von Ottmarsbocholt aus erradelt werden.Im Vorraum der Tourist-Info liegt kostenloses Informationsmaterial zu den Routen aus. Ausführliche Infos zur Steverlandroute unter www.steverlandroute.desff

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