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Netzwerk „Alter-Demenz-Pflege“ stellt am 9. August Projekte vor

Rikschas machen Senioren mobil

Senden

Das Netzwerk „Alter-Demenz-Pflege“ möchte in Senden Rikscha-Fahrten initiieren, um älteren Menschen ein zusätzliches Mobilitätsangebot zu machen. Diese und andere Ideen werden bei einer Informationsveranstaltung auf dem Rathausvorplatz vorgestellt.

Die Mitglieder des Sendener Netzwerkes „Alter-Demenz-Pflege“ stellen am 9. August auf dem Rathausvorplatz ihre Arbeit und Angebote der interessierten Öffentlichkeit vor. Foto: Gemeinde Senden

Das Sendener Netzwerk „Alter-Demenz-Pflege“ feiert seinen fünften Geburtstag und lädt aus diesem Anlass zu einer Informationsveranstaltung am 9. August (Dienstag) von 10 bis 12 Uhr ein. An diesem Tag werden sich alle Mitglieder des Netzwerkes auf dem Rathausvorplatz präsentieren und zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen. Am Kaffeemobil des Caritasverbandes wird kostenlos Kaffee ausgeschenkt, kündigt die Gemeinde Senden an.

Außerdem wird das für Senden angedachte Rikscha-Projekt vorgestellt: „Die Idee ist, in Senden Rikscha-Fahrten zu initiieren. Das wäre zum Beispiel unter anderem für ältere Menschen ein tolles zusätzliches Mobilitätsangebot. Die Planungen hierfür stehen allerdings noch am Anfang. Am Aktionstag wird eine Rikscha vor Ort sein und kurze, kostenfreie Probefahrten anbieten“, berichtet Susanne Espenhahn, Sachgebietsleiterin Demografie, Ehrenamt, Familienförderung in der Gemeindeverwaltung. „Die Mitglieder des Netzwerkes freuen sich auf viele Gespräche und nehmen gerne weitere Bedarfe und Wünsche aus der Sendener Bevölkerung mit in ihre Arbeit auf“, so Espenhahn weiter.

Austausch zwischen Beratungsstellen gefördert

Das Netzwerk wurde 2017 in Senden gegründet und organisiert verschiedene Veranstaltungen rund um die Themen Alter, Demenz und Pflege. Darüber hinaus wurden Angebote geschaffen, die den Austausch zwischen Fachstellen, Beratungsstellen und Betroffenen fördern.

Zum Netzwerk gehören neben der Gemeinde Senden, dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz und der Alzheimergesellschaft im Kreis Coesfeld auch die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Coesfeld, der Angehörigen-Gesprächskreis, die Altenheime St. Johannes und Schwester Maria Euthymia, der VHS-Kreis Lüdinghausen, der DRK-Ortsverein Senden e.V., die Caritas-Sozialstation Senden, das Sozialwerk St. Georg, der Hospizkreis Senden sowie die Kolping-Bildungsstätte Coesfeld, heißt es abschließend.

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