1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Senden
  6. >
  7. Rückkehr des Bankomaten offen

  8. >

Viele Fragen nach der Sprengung in Bösensell

Rückkehr des Bankomaten offen

Bösensell

In Bösensell geht die Sorge um, dass der Ortsteil ohne Bankautomat auskommen muss. Sparkasse und Volksbank prüfen noch, wie sie auf die zweite Sprengung binnen relativ kurzer Zeit reagieren.

Von Dietrich Harhues

In der Nacht zum 23. Juli wurde der gemeinsame Bankomat von Sparkasse und Volksbank in Bösensell gesprengt. Foto: cw

Zum Bargeldabheben den nächsten Ortsteil ansteuern: Dieses Szenario fürchten Bewohner in Bösensell, die sich mit ihrer Sorge an die WN-Lokalredaktion gewandt haben. Eine Befürchtung um die „dörfliche“ Grundversorgung, die auch die Senioren Union der CDU nachdrücklich geäußert hat. Eine Antwort, ob die Sorgen berechtigt sind, gibt es aber noch nicht.

Das betont Robert Klein, Sprecher der Sparkasse Westmünsterland gegenüber unserer Zeitung. Die Frage, ob und auf welche Art und Weise eine SB-Filiale in Bösensell wieder angeboten werden soll, sei noch nicht geklärt. Klein ergänzt, dass die Kreditinstitute Sparkasse Westmünsterland und Volksbank Münsterland Nord, die an dem Standort kooperieren, „um Verständnis bitten, dass die Prüfung noch andauert“.

Da es sich bereits um die zweite Sprengung am selben Standort in relativ kurzer Zeit handelt, müssten gerade Sicherheitsaspekte sehr genau analysiert werden. Damit meint der Banksprecher nicht nur, dass abermals Technik zerstört werden könnte, sondern womöglich auch Menschen durch eine Detonation in Mitleidenschaft gezogen werden: „Das ist eine Gefahr.“ In die Abwägung flössen auch versicherungstechnische Fragen ein, bestätigt Klein. „Wir gucken uns alle Fragen rund um den Standort an.“

Den Fortbestand einer SB-Filiale kann der Unternehmenssprecher „weder bestätigen noch ausschließen“. Er unterstreicht, dass die Zukunft eines Bankomates für Bösensell derzeit „ergebnisoffen“ abgewogen werde.

Startseite