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Fördermittel aus Europäischem Fond

Schloss Senden schärft Profil als besonderer Lernort

Senden

Dank einer Förderung der EU stehen in Schloss Senden jetzt 30 Laptops mit moderner Software sowie ein Präsentationsbildschirm für Workshops zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler sollen Einblick in naturwissenschaftliches Arbeiten erhalten.

Die Europäische Union fördert die digitale Weiterentwicklung von Schloss Senden zu einem außerschulischen Lernort. Foto: Schloss Senden

Schloss Senden entwickelt sich weiter in Richtung eines profilierten Bildungsortes: Mit Hilfe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) konnte in den vergangenen Monaten ein digitales Labor für Schülerinnen und Schüler eingerichtet werden.

30 Laptops mit moderner Software sowie einem Präsentationsbildschirm stehen für Workshops zur Verfügung. Ziel ist es, so eine Pressemitteilung, vor allem Schülerinnen und Schüler aller Schulformen einen realistischen Einblick in naturwissenschaftliches Arbeiten und Forschen an einem historischen und nachhaltigen Ort zu vermitteln.

Antworten auf globale Probleme finden

Schon anlässlich des Global Wind Days 2022, der zusammen mit den Energiedenkern des Pictorius Berufskollegs Coesfeld für die Region auf Schloss Senden ausgerichtet wurde, kam das neue Labor zum Einsatz: Rund 20 Schülerinnen und Schüler nahmen an den von Prof. Dr. Peter Vennemann, Fachhochschule Münster, durchgeführten Workshops „Wind erforschen“ und „Energie des Windes“ teil. Anhand von Simulationen und Karten wurden Antworten gefunden auf Fragen zu globalen Windströmungen und ihre Millionen alten Muster sowie mit Hilfe von offenen Datenquellen das Potenzial von Windenergie erforscht, heißt es in der Mitteilung. In Zukunft wird es möglich sein, die Workshops im digitalen Labor auf Schloss Senden nicht nur in Präsenz zu besuchen, sondern auch als hybride und Online-Angebotsformate zu buchen. Die Förderung seitens der EU mit 51 000 Euro ist Teil der Reaktion auf die Corona-Pandemie.

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