„Street Live“ lockt Hunderte Besucher in den Ortskern

Senden feiert, tanzt und singt

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Vom kräftigen Gewitterschauer ließen sich die vielen Hundert Besucher des „Street Live“-Festivals am Samstagabend die gute Laune nicht verderben. Bis in die Nacht hinein wurde in den Gaststätten und vor den Bühnen getanzt und gefeiert. Das vielfältige Programm reichte von Gospels bis Hardrock.

Bastian Becker, Siegmar Syffus

Ausgelassene Stimmung herrschte vor den Bühnen und Gaststätten. Auch von dem zwischendurch einsetzenden Regen ließen sich die Besucher die gute Laune nicht verderben. Foto: Siegmar Syffus

Zuerst „tröpfelten“ sie in den Ortskern. Denn angesichts der schweißtreibenden Witterung verweilte so mancher „Street Live“-Fan vorerst lieber zu Hause auf der Terrasse oder einem anderen schattigen Plätzchen. Dann aber, ab etwa 20.45 Uhr, strömten die Besucher zu den Bühnen- und Kneipen-Konzerten sowie zum „Rudelsingen“ am Rathaus. Wie bei den „Sendener Feierabenden“ genossen Hunderte das entspannte, mediterrane Ambiente und die Kombination aus guter Musik und Geselligkeit. Auch ein halbstündiger Regenguss konnte die gute Laune nicht „verwässern“.

Viele pilgerten zwischen den vier Bühnen hin und her. Stattdessen richteten sich andere in oder vor einem der gastronomischen Betrieb gemütlich für den kompletten Abend ein. Doch diese „Platzhirsche“ verpassten viel Hörenswertes. „Street Live“ bot wieder eine bunte Palette unterschiedlichster Musikrichtungen: Zum Auftakt und in harmonischer Eintracht zogen der Sendener Spielmannszug „In Treue fest“ und der Spielmannszug Ottmarsbocholt durch die Straßen, während in St. Laurentius gut 250 Besucher dem ersten von drei Gospelkonzerten lauschten. So mancher begab sich anschließend auf den Weg zum „Rudelsingen“. Am Brunnen sprudelte derweil irischer Folk-Rock vom Feinsten, während „Purple Rising“ vor der Sparkasse knackigen Hardrock präsentierte und „Royal Flash“ bei Mertens mit Top-40-Hits für ausgelassene Partystimmung sorgte.

Zum Verweilen bei einem kühlen Getränk oder zum Stehenbleiben im Vorbeischlendern luden die drei Auftritte in den Außenbereichen der Gaststätten Journal, Zeus und Niemeyers ein. Vor allem das Trio Chris Kramer (Mundharmonika), Kevin O´Neal (Beatbox) und Sean Athens (Gitarre) überzeugte mit ungewöhnlichen und besonderen beatlastigen Rhythmen. „Obst & Gemüse“ präsentierte dagegen deutsch- und englischsprachige Klassiker wie Udo Lindenbergs „Cello“ oder Westernhagens „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“. Die sommerliche Open-Air-Atmosphäre, die hervorragende Musik und die wunderbar entspannte Grundstimmung ließen so manchen „Street Live“-Gast das Tanzbeinschwingen – vor den Gaststätten und den Bühnen.

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