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Radverkehrskonzept beschlossen

Senden soll „radtraktiv“ werden

Senden

Rund 67 200 Wege legen die Sendener täglich zurück – davon etwa 24 Prozent (16 000) mit dem Fahrrad. Dieser Anteil möchte die Gemeinde mithilfe eines Konzeptes auf 34 Prozent erhöhen.

-fro-

Der Anteil des Radverkehrs in Senden soll in den kommenden zehn Jahren deutlich steigen Foto: Thomas Fromme

I

m innerörtlichen Bereich soll das Fahrrad die Nummer eins unter allen Verkehrsmitteln werden. Das ist das Ziel des Radverkehrskonzeptes, das in den kommenden zehn Jahren umgesetzt werden soll. Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität sprach sich am Donnerstagabend einstimmig für diese Zielsetzung aus, die ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik und weiteren Ehrenamtlichen vorgeschlagen hatte.

Damit wurde die als „Szenario 3“ bezeichnete Variante mit der deutlichsten Erhöhung des Radverkehrsanteils gewählt. Insgesamt 67 200 Wege legen die Sendener geschätzt an einem Werktag zurück. Und für 16 000 Wege nutzen sie derzeit das Fahrrad. Das entspricht einem Anteil von 24 Prozent, erläuterte Lennart Bruhn vom Büro Stadtverkehr. Es begleitet die Gemeinde bei der Aufstellung des Konzeptes. Das Szenario sehe vor, den Radverkehrsanteil um täglich 7000 Wege und damit auf 34 Prozent zu steigern.

„Komfortable Radwegbreiten und ein besseres Klima für Pedalritter“, „Sichere Abstellanlagen an Mehrfamilienhäusern“ – das wareneinige der Wünsche, die im Arbeitskreis und in einer Online-Befragung vielfach geäußert worden waren.

Die Verbesserungen am Radwegenetz sollen nach einer Kategorisierung nach Haupt- und Nebenstrecken priorisiert werden. Beschlossen wurden auch Leitsätze mit den Slogans „Senden ist radverkehrssicher“, „Senden ist radtraktiv“ und „Senden schafft den Kulturwandel“ als Überschriften.

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