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DRK-Vorstand bedankt sich bei ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

„Sie halten Blutspende am Leben“

Senden

Die Zahl der pro 1000 Einwohner abgegebenen Blutspenden liegt in Senden deutlich über dem Landesschnitt. Dies ist nicht zuletzt dem Einsatz der Helferinnen und Helfern des DRK zu verdanken. 15 von ihnen dankte der DRK-Ortsverein jetzt für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Der DRK-Vorstand um Alfred Holz (6.v.r.) bedankte sich bei den Blutspendebeauftragten Heike und Willi Bäumker (mit Geschenken) sowie bei weiteren Helferinnen und Helfern, die dafür sorgen, dass die Termine stattfinden können. Foto: Thomas Fromme

In den vergangenen Jahren sei das „Dankeschön“ sicherlich zu kurz gekommen, stellte Alfred Holz mit Blick auf die Corona-Einschränkungen fest. „Doch jetzt wollen wir das endlich nachholen“, ergänzte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Senden. Der hatte am Mittwochnachmittag Helferinnen und Helfer ins DRK-Haus eingeladen, die dafür sorgen, dass die Blutspende-Termine im Gemeindegebiet stattfinden können.

Zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Franz Wilfling und Geschäftsführer Dirk Wallkötter begrüßte Holz 15 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. „Sie sind es, die die Blutspende am Leben halten“, sagte er.

Seinen ganz besonderen Dank richtete der Ortsvereinsvorsitzende an die Blutspendebeauftragenten Heike und Willi Bäumker und überreichte ihnen einen Blumenstrauß und ein weiteres Präsent. Das Ehepaar kümmert sich mit weiteren Ehrenamtlichen um Organisation und Ablauf der Termine – insbesondere um die Verpflegung. Diese erhalten die Blutspender aus Infektionsschutzgründen auch weiterhin als Lunchpakete.

66. 000 Blutspenden in Senden

„Wir konnten in Senden das Niveau halten und liegen mit unseren Zahlen deutlich über dem Landesschnitt“, freute sich Alfred Holz. Damit leiste man vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Und dafür könne man Helfern und vor allem den Spendern gar nicht dankbar genug sein, betonte der Vorsitzende und verwies auf die Zahlen: Vom ersten Termin in Senden bis Ende 2021 zählte das DRK bei 470 Terminen 66.000 Spenden. Im Jahr 1960 wurde in der Stevergemeinde erstmals zur Blutspende aufgerufen – mit Erfolg. Einen DRK-Ortsverein gab es damals übrigens noch nicht – der entwickelte sich aus den Spendeterminen und wurde 1964 gegründet.

Bei Kaffee und Kuchen nutzen die Ehrenamtlichen die Gelegenheit zum Austausch. Dabei erfuhren sie, dass der Vorstand die Jubilare für 25 oder 50 Spenden demnächst wieder persönlich ehren will. Allerdings nicht – wie bisher – in einer Veranstaltung, sondern durch Hausbesuche.

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