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7000 Euro für Mannenhaus-Fenster

Spende ermöglicht barocke Durchblicke

Senden

Die Wiechers-Stiftung unterstützt die Sanierung des Mannenhauses von Schloss Senden mit 7000 Euro. Dadurch sollen barocke Durchblicke ermöglicht werden.

Maria und Rüdiger Wiechers überreichen dem Vorstandsvorsitzenden des Vereins Schloss Senden e.V., Dr. Franz Waldmann (l.), den Beschluss der Wiechers-Stiftung über die Spende für Barockfenster im Mannenhaus. Foto: Schloss Senden e.V.

Eine „runde“ Spende für die Restaurierung des schiefen Mannenhauses von Schloss Senden nahm jetzt Dr. Franz Waldmann, Vorstandsvorsitzender des Schlossvereins, entgegen. Das Mannenhaus, eine der herausforderndsten Baustellen des Münsterlandes, veranlasste das Ehepaar Wiechers aus Münster mit ihrer Stiftung, eine Patenschaft für Fenster des schiefen Bauwerks zu übernehmen, heißt es in einer Pressenotiz.

„Schloss Senden liegt uns am Herzen, und wir möchten das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement dieser Denkmalrettung fördern und belohnen“, so Rüdiger Wiechers, der schon im vergangenen Jahr mit einem Anschub der Wiechers-Stiftung die Renovierung des ersten Raumes im Rombergtrakt initiierte.

Dieses Mal gab das Ehepaar, das früher in Senden wohnte und sich dem Ort und insbesondere seinem Schloss weiterhin verbunden fühlt, mit 7000 Euro den größten Schub in der Spendenrunde für die neuen Fenster: Insgesamt noch zehn von 17 kleineren und größeren Sprossenfenstern suchen jetzt einen Paten, um die Außensanierung des schiefen Mannenhauses bald zu vollenden. So werden in Kürze wieder „barocke Durchblicke“ möglich sein, heißt es abschließend.

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