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Renaturierungsmaßnahmen 

Stever trotzt dem Dürre-Sommer

Senden

Trotz der anhaltenden Trockenheit hat die Stever den Sommer gut überstanden - dank der Renaturierung, in deren Zuge unter anderem die beiden Stauanlagen aufgegeben wurden. „Hätten wir die noch gehabt“, macht Erwin Oberhaus von der Gemeinde Senden deutlich, „hätten wir aktiv werden müssen, um Luft und Leben ins Wasser zu bekommen.“ Drastische Folgen wie andernorts blieben aus.

Die Renaturierung der Stever hat positive Auswirkungen auf Flora und Fauna, das stellen die Verantwortlichen bereits jetzt fest. So hat der Fluss auch die trockenen Sommermonate – wie hier in Bredenbeck – ohne ein Fischsterben überstanden. Foto: Dietrich Harhues

Mittlerweile sorgt das typische Herbstwetter für kühles Nass von oben. Aber der trockene Sommer hat an vielen Stellen seine Spuren hinterlassen. Die lange Dürrezeit gut überstanden hat hingegen die Stever – dank der Renaturierungsmaßnahmen. „Hätten wir die Stauhaltung noch gehabt“, macht Erwin Oberhaus vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt der Gemeinde Senden deutlich, „hätten wir aktiv werden müssen, um Luft und Leben ins Wasser zu bekommen.“ So kann er eine positive Bilanz ziehen: „Natürlich war der Wasserstand niedrig. Aber es gab kein Fischsterben, wie es andernorts passiert ist.“

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