1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Senden
  6. >
  7. Täger sieht keinen Spielraum für Lockerungen

  8. >

Steigende Fallzahlen in Senden

Täger sieht keinen Spielraum für Lockerungen

senden

Die Zahl der aktiven Infektionen in Senden steigt – ebenso wie im Kreis. Bürgermeister Sebastian Täger sieht deshalb keinen Spielraum für Lockerungen.

Dietrich Harhues

Die Zahl der aktiv Infizierten stieg im Senden gegenüber dem Vortag um 12 an. Foto: Kreis Coesfeld

Die Zahl der aktiv Corona-Infizierten liegt in Senden bei 29, lauten die Angaben des Kreises Coesfeld (Stand: 15. April, O Uhr). Damit wurden in der Gemeinde im Vergleich zum Vortag zwölf neue Fälle registriert. Zugleich gelten zwei weitere Personen als gesundet. Die Gesamtzahl der im Verlauf der Pandemie an Corona Erkrankten liegt nunmehr bei 363, fünf Menschen aus Senden kamen im Zusammenhang mit dem Virus ums Leben. Mit 33 aktiven Infektionen liegt Ascheberg nah an dem Wert von Senden, Nottuln mit 27 aktiven Fällen ebenfalls. Lüdinghausen ist mit 51 registrierten akuten Infektionen stärker betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises stieg in den vergangenen Tagen ebenfalls an – auf nunmehr 94,3. Die 100er-Schwelle ist in Sicht, weshalb das Thema Modellregion mit punktuellen Lockerungen vorerst kreisweit ruht. Diese Marschrichtung wird von Sendens Bürgermeister Sebastian Täger mitgetragen. Eine andere Möglichkeit gebe die Entwicklung gar nicht her, so der Verwaltungschef. Das Konzept, innerhalb der Modellregion die Restriktionen in definierten Bereichen ein Stück weit zu lösen, sei immer damit verknüpft gewesen, das Infektionsgeschehen im Blick zu behalten. Die Planung für das Vorgehen in Senden ruhe jetzt, werde aber nicht zu den Akten gelegt. Sollte es der Inzidenzwert wieder erlauben, steige die Verwaltung wieder intensiv in das Thema ein, kündigt das Rathaus an. Wie im gesamten Kreis standen für Senden die drei Bereiche Sport, Außengastronomie und Kultur im Fokus. Ein erster Schwerpunkt sollte auf den Sport gelegt werden, erläutert Täger. Kontaktfreier Sport für alle Altersklassen im Freien und – als weiterer Schritt – in den Hallen bleibe eine Perspektive, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Auf das „Cabrio-Bad“ waren aber noch keine Lockerungs-Überlegungen gerichtet, so der Bürgermeister im WN-Gespräch. Tests und digitale Nachverfolgbarkeit seien weitere Voraussetzung für die Rückkehr zu mehr Normalität.

Startseite