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DRK-Vorstand dankt Ehrenamtlichen

Teststation an Sonntagen besetzt

Senden

Ehrenamtliche des DRK-Ortsvereins Senden haben an den vergangenen Feiertagen den Betrieb der Corona-Teststation übernommen. Jeweils rund 100 Besucher ließen sich testen. Voraussichtlich ab Ende Juni soll der Service auch an Sonntagen angeboten werden.

Von Andreas Krüskemper

DRK-Vorsitzender Alfred Holz (r.), sein Stellvertreter Franz Wilfling (2.v.r.) und DRK-Geschäftsführer Dirk Wallkötter (3.v.r.) bedankten sich bei Kai Frieling (v.l.), Kerstin Strotmann, Jens Hegmann (stellvertretender Rotkreuzleiter) und Rotkreuzleiter Richard Schneider für das ehrenamtliche Engagement. Foto: Andreas Krüskemper

Die Initiative des DRK-Ortsvereins Senden, die Corona-Teststation des Kreisverbands an Feiertagen mit Ehrenamtlichen zu besetzen, kommt gut an: „Letzte Woche hat mich eine Sendenerin angerufen, um sich ausdrücklich für den Einsatz und die freundliche Betreuung zu bedanken“, berichtete Dirk Wallkötter, Geschäftsführer des Ortsvereins. Der Vorstand stattete der Teststation jetzt einen Besuch ab, um sich bei den Aktiven mit einem Senden-Gutschein zu bedanken.

„Uns ist bewusst, dass das für die Arbeit, die Sie hier leisten, nur ein symbolischer Dank sein kann“, so der DRK-Vorsitzende Alfred Holz. Die Bereitschaft, an Feiertagen und demnächst auch an Sonntagen sich für die Bevölkerung einzusetzen, zeichne die DRKler aus. Rund 100 Besucher ließen sich an den jüngsten Feiertagen beim DRK testen. Etliche Testwillige kamen aus umliegenden Orten, in denen an Feiertagen keine Station geöffnet hat. Aufgrund dieser Nachfrage planen die Ehrenamtlichen, den Service – voraussichtlich ab Ende Juni – auf Sonntage auszudehnen.

Deutliche Worte findet der DRK-Vorsitzende zu den Vorwürfen der Falschabrechnung gegen Betreiber von Teststationen: „Wenn das so abgelaufen ist, wie berichtet wurde, ist das ein Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen, die ihre Zeit kostenlos für das Gemeinwohl opfern. Es spreche nichts dagegen, mit Teststationen Geld zu verdienen, aber mit „falschen Abrechnungen Einnahmen zu generieren sei absolut verwerflich. „Man darf Gewinnmaximierung nicht auf dem Rücken der Bevölkerung betreiben“, so der DRK-Vorsitzende.

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