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Ferienlager St. Laurentius in Fornbach

Toller Spaß mitten in der Natur

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„Alles top“: Diese Zwischenbilanz ziehen Kinder und Betreuer nach der ersten Woche des Sendener Ferienlagers in Fornbach. Sogar die zwischenzeitlich brütenden-heißen Tage wurden gut überstanden.

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Als die tropische Hitze heranbrach, ließen es viele ganz ruhig im Pool angehen oder vergnügten sich auf der ebenfalls erfrischenden großen Wasserrutsch. Foto: Maximilian Schütte

Unter dem Motto „Here we go again“ („Hier sind wir wieder“) erwarten die Teilnehmer des Zeltlagers der Gemeinde St. Laurentius insgesamt zwei Wochen voller Spiel, Spaß und Spannung. Am vergangenen Samstag sind sie ins oberfränkische Fornbach gestartet. Gut gelaunt und voller Vorfreude wurden sie dort von den vorausgeeilten Betreuern und Betreuerinnen sehnsüchtig erwartet.

Symbol für Gleichberechtigung, Freundschaft und Zusammenhalt

Nach dem Bezug der Zelte wurden sofort Kennenlernspiele in den Kleingruppen gespielt. Die erste Nacht war für die Neuankömmlinge zwar etwas gewöhnungsbedürftig. Dank des super Wetters und des guten Zusammenhalts untereinander tat dies der Stimmung keinen Abbruch. „Dieser Platz hat einfach alles. Hier haben wir einen Platz mitten in der Natur, aber auch eine gute Infrastruktur. So kommt der Müllwagen zum Beispiel jeden Tag vorbei“, wird „Bene“ im Pressebericht des Leitungsteams zitiert.

Unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein wurde der Sonntag mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Wilhelm Ausel, der dem Lager seit vielen Jahren mit Rat und Tat zur Seite steht, gestartet. Am Nachmittag sorgten Kreisspiele wie „Django – das J ist stumm“ für ausgelassene Stimmung auf dem Zeltplatz. Am Abend wurde das traditionelle Banner gehisst. „Es gilt seit jeher als Symbol für Gleichberechtigung, Freundschaft und Zusammenhalt und wird durch die Nachtwache beschützt“, heißt es weiter.

Lagertauglichkeit der Kinder geprüft

Am Montag lockte das berüchtigte Lager-Völkerball alle Teilnehmer. In „hochqualitativen Duellen“ lieferten sich Team Brasil und Team Duplo am Ende ein hitziges Duell im Finale. Team Duplo gewann in einem bis zum Schluss spannenden Spiel am Ende verdient. Mit einem „Hauptsache besser als Schulte“ gab das Gewinnerteam dem Titelverteidiger einen kleinen humoristischen Seitenhieb.

Mit den „Lagerolympischen Spielen“ wurde am Dienstag die Lagertauglichkeit der Kinder geprüft, die alle mit Bravour bestanden. Es galt, knifflige Aufgaben und Rätsel rund ums Camp zu lösen, die sorgfältig von den Betreuern ausgedacht worden wurden.

Zum ungezwungenen Spielen und Toben gibt es reichlich Platz. Foto: Maximilian Schütte

Da die Hitzewelle über Deutschland auch vor Fornbach nicht haltmachte, ging es am Mittwoch ins Schwimmbad in Coburg. Am Donnerstag konnte dann wieder Sport gemacht werden. Beim berühmten Brennball waren alle Teilnehmer Feuer und Flamme.

„Alle blicken jetzt auf das legendäre Bergfestwochenende“, verrät Lagerleiterin Tanja Kemper. Höhepunkt des Bergfestes wird das Vogelschießen mit anschließendem Königsball sein, bei dem die Königspaare gebührend gefeiert werden.

„Wenn ich aus der ersten Woche ein Resümee ziehe, dann kann man nur sagen: Alles ist top! Wir haben sehr viel Spaß mit den Kindern, und auch die neuen Betreuer bringen sich super mit ein. Es ist fast so, als ob wir nie weggewesen wären. Alle Sachen, die wir mit genommen haben, sind noch gut in Schuss“, freute sich Justus „Djudju“ Andert über die ersten Tage. Besonders bedankt sich das Betreuerteam bei Birgit, einer Betreuerin, die dieses Mal nicht mitfahren konnte, „aber durch ihre gute Arbeit irgendwie trotzdem mit dabei ist“, heißt es im Bericht abschließend.

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