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Freie Fahrt über Kappenberger Damm

Venner-Moor-Brücke wird am 17. März wieder freigegeben

Senden

Die Venner-Moor-Brücke wird am 17. März (Mittwoch) für den Verkehr freigegeben. Gleichzeitig wird die K4 auf einer Länge von rund 180 Metern vollgesperrt werden, da die Straße auf die Höhe der neuen Brücke angehoben werden muss.

Sigmar Syffus

Die neue Venner-Moor-Brücke wird am 17. März für den Verkehr freigegeben. Die nach Senden führende K4 wird dann auf einer Länge von circa 180 Metern vollgesperrt, weil diese Straße an die verändeten Höhenverhältnisse angepasst erden muss. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Foto: Siegmar Syffus

Seit fünf Monaten müssen insbesondere Berufspendler, die sonst durchgehend auf dem Kappenberger Damm zwischen Ottmarsbocholt und Münster unterwegs sind, den Umweg über Senden in Kauf nehmen. So lange ziehen sich Fertigstellung und Anschluss der neuen Venner-Moor-Brücke bereits hin. Ursache der Verzögerungen sind coronabedingt Einflüsse und die regnerische Witterung vor einigen Wochen (WN berichteten). Jetzt endlich wird der direkte Weg mit Querung über den Dortmund-Ems-Kanal wieder freigegeben. Laut Mitteilung des Wasserstraßen Neunbauamtes (WNA) kann der Verkehr ab 17. März (Mittwoch) wieder fließen.

Die Öffnung zieht allerdings eine andere Verkehrsbehinderung nach sich: „Im direkten Anschluss wird der betroffene Bereich der K 4 ab der Kreuzung auf circa 180 Metern in Richtung Senden auf der gesamten Breite voll gesperrt. Die dort notwendigen Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai dauern. Eine Umfahrung für den betroffenen Bereich wird ausgeschildert“, so das WNA.

Die K4 muss „höhenmäßig an die neuen Verhältnisse, die aus dem Brückenbau resultieren angepasst werden“, erläutert Thomas Kuchta. „Dazu ist die vorhandene Asphaltbefestigung aufzunehmen. Ein Stahlbeton-Durchlass ist zu erneuern“, führt der Projektleiter beim WNA aus. Die K4 müsse dann im betroffenen Bereich durch Einbau von Boden angehoben werden. Anschließend werden eine Schottertragschicht, Straßenabläufe und deren Leitungen sowie die Drainagen eingebaut. Schließlich seien die Asphaltschichten und der Radweg herzustellen sowie diverse Restarbeiten zu erledigen, so Kuchta.

Und wie sieht es mit dem von Radfahrern und Wanderern genutzten Seitenweg aus? „Der ist noch nicht fertig, da noch auszuführende Arbeiten am Gewässer erforderlich sind“, räumt der Projektleiter ein. Auch der Rückbau der Behelfswiderlager laufe noch. Nacheinander fertig gestellt werden: Hauptrampe, dann die Nebenrampen. Die Seitenwege und Zuwegungen kommen zum Schluss.

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