Senden ins Zukunftsnetz Mobilität NRW aufgenommen

Verkehr besser und sauberer machen

Senden

Die Gemeinde Senden ist dem Zukunftsnetz Mobilität NRW beigetreten, dem bereits 210 Kommunen des Landes angehören. Es handelt sich um ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.

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Aus den Händen von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (2.v.l.) nahmen Bürgermeister Sebastian Täger (Mitte) und Marcus Thies (2.v.r.) die Urkunde für die Gemeinde Senden entgegen. Anwesend waren auch der Landtagsabgeordnete Dietmar (l.) und Joachim Künzel, Geschäftsführer des Zweckverbandes Foto: Smilla Dankert/Zukunftsnetz Mobilität NRWt

Zukunftsfähige Mobilitätslösungen sind schon lange ein wichtiges Thema in Senden. Beispielhaft stehen in diesem Jahr zwei große Projekte an, die zur Förderung des öffentlichen Nahverkehrs für die Sendener beitragen: Die Planungen für eine neue „Mobilitätsstation“ als Haltepunkt des neuen Schnellbusses (MX90) sowie ein Carsharing-Angebot, das gerade vorbereitet wird (WN berichteten). Darüber hinaus möchte die Gemeinde sich bei der Gestaltung des Verkehrs der Zukunft stärker vernetzen und gemeinsam mit 210 Kommunen in Nordrhein-Westfalen innovative Lösungen entwickeln.

Die Gemeinde Senden erhielt jetzt von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst die Urkunde für den Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW, heißt es in einer Mitteilung. „Der Beitritt ist ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, von der Senden profitieren soll“, so Bürgermeister Sebastian Täger, der gemeinsam mit Marcus Thies an der Verleihung teilnahm. Thies ist Ansprechpartner für das Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW und freut sich besonders auf den Austausch mit den Kollegen, heißt es weiter. Neben Senden erhielten aus dem Kreis Coesfeld auch die Städte Lüdinghausen und Coesfeld sowie die Gemeinden Nordkirchen und Ascheberg ihre Mitgliedsurkunde.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für eigene Konzepte für kommunales Mobilitätsmanagement. In diesem Jahr feiert das Netzwerk sein fünfjähriges Bestehen, heißt es in der Presseinformation. Diese Expertise nutze nun auch die Gemeindeverwaltung Sendens.

Täger nahm die Urkunde vor der Kulisse des Erbdrostenhofs in Münster aus den Händen von Hendrik Wüst entgegen. „Mobilität muss besser und sauberer werden“, betonte der Verkehrsminister Übergabe. „Ich freue mich, dass in immer mehr Kommunen Mobilität zur Chefsache wird. Vor Ort wissen die Menschen am besten, welche Mobilitätsangebote funktionieren.“

Gefördert wird die Arbeit durch das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW. Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort. n Westfalen-Lippe ist das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

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