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Frühschoppen der St.-Johanni-Schützen

Viele Mitglieder nach Corona-Pause geehrt

Bösensell

So viele Ehrungen wie selten nahm die St.-Johanni-Schützenbruderschaft Bösensell bei ihrem Frühschoppen im Rahmen des Schützenfestes vor. Kein Wunder, schließlich konnte zwei Jahre lang wegen Corona nicht gefeiert werden.

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Zahlreiche Jubelköniginnen und -könige ehrte die Schützenbruderschaft beim Frühschoppen – auch jene den vergangenen Jahren ohne Fest. Foto: Matthias Foschepoth

„Wir können es noch: Schützenfest feiern“, strahlt der erste Vorsitzende der St.-Johanni-Schützenbruderschaft Bösensell, Stephan Baumeister. „Ich glaube, das haben wir am letzten Wochenende eindrucksvoll bewiesen.“

Traditionell nutzen die Bösenseller St.-Johanni-Schützen den Frühschoppen am Sonntag für Ehrungen. Aufgrund der in den vergangenen zwei Jahren ausgefallenen Feste waren es diesmal mehr Geehrte, heißt es in einer Pressemitteilung. Baumeister verteilte, unterstützt durch seine Vorstandskollegen und das Offizierskorps, zahlreiche Ehrennadeln und Urkunden.

Zahlreiche Jubelkönige ausgezeichnet

Nach der Übergabe der Königskette an den neuen König Rainer „Timo“ Timmerhinrich und dem Anlegen der Schärpe für die neue Königin Barbara Bruns standen die Ehrungen für die 70-, 75-, 80-, 85- und 90-jährigen Schützenbrüder in der Festhalle auf dem Programm. Sie erhielten Ehrennadeln.

Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung der Jubelkönige und -königinnen: Josef Evels war vor 60 Jahren Schützenkönig der Bruderschaft und der erste König, der in der Festhalle am Helmerbach feierte. Angelika Bienstein regierte vor 50 Jahren zusammen mit Willi Schulze Bockholt, der jedoch inzwischen verstorben ist. Der amtierende Kaiser Manfred Große Höckesfeld und seine Kaiserin Renate Kloth konnten 2020 ihr 40. Jubiläum als Königspaar feiern. Das gleiche Jubiläum feiern Josef Wiescher und Doris Middendorf jetzt. Ihr 25-jähriges Thronjubiläum konnten Franz Hölscher und Anita Stegt (1995), Bernhard Raestrup (1996) sowie Bernhard Niehoff und Heidi von und zur Mühlen (1997) begehen.

2021 war zudem Michael Kunkel 30 Jahre in der Offiziersgemeinschaft und wurde mit einem Orden und einer Urkunde geehrt – ebenso Hubert Reher für seine unermüdliche Arbeit.

Ausgezeichnet wurden auch Michael Kunkel und Hubert Reher mit ihren Ehefrauen Christine Liedke und Angelika Reher im Kreise der Offiziersgemeinschaft. Foto: Matthias Foschepoth
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